Manfred M. Fichter

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Manfred M. Fichter (* 19. September 1944 in Beilngries im Altmühltal) ist ein deutscher Psychiater, Ärztlicher und Psychologischer Psychotherapeut und Psychosomatiker.

Fichter leitete von 1985 bis 2009 die Medizinisch-Psychosomatische Klinik Roseneck sowie 1985 bis 2021 den Forschungsbereich Epidemiologie und Evaluation an der Psychiatrischen Klinik an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München. Er gilt als Spezialist für Diagnostik, Therapie und Therapieforschung für psychosomatische Erkrankungen, insbesondere auch für Essstörungen (Anorexia nervosa, Bulimia nervosa, Binge-Eating-Störung) sowie für die psychiatrische Epidemiologie.

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fichter absolvierte ein Studium der Medizin in Heidelberg, Innsbruck und Köln sowie das Studium der Psychologie in Heidelberg (1964-1974/75). Seine Approbation als Arzt war 1971. Im gleichen Jahr schloss er seine experimentell chirurgische Promotion zum Thema „Blutgerinnung bei Operationen am extrakorporalen Kreislauf“ an der Universität Heidelberg ab. Von 1972 bis 1974 war er als Postdoctoral Fellow in den USA vorwiegend in der Forschung tätig. Dabei arbeitete er vorwiegend in der Psychotherapieforschung mit Ivar Lovaas und RP Liberman an der University of California Los Angeles sowie mit Arnold Lazarus an der Rutgers University New Jersey zusammen. 1975 bis 1979 war er wissenschaftlicher Assistent am Max-Planck-Institut für Psychiatrie in München und führte biologisch-psychiatrische und verhaltensmedizinische Forschungsprojekte über Anorexia nervosa sowie zur psychiatrischen Epidemiologie durch. 1979 wurde er Arzt für Psychiatrie sowie Oberarzt an der Psychiatrischen Klinik und Poliklinik der Universität München. In dieser Zeit leitete er am DFG-Sonderforschungsbereich 116 „Psychiatrische Epidemiologie“ ein größeres psychiatrisch-epidemiologisches Forschungsprojekt in Oberbayern. Ergebnisse zur Oberbayerischen Verlaufsuntersuchung wurden in Fachzeitschriften und in einer Monographie im Springer-Verlag 1990 publiziert[1][2][3][4]. 1983 bis 1987 führte er ein von der Wilhelm-Sander-Stiftung gefördertes Forschungsprojekt zur differentiellen Therapieevaluation bei Alkoholabhängigen unter besonderer Berücksichtigung der Einbeziehung von Angehörigen durch (Springer, Monographie, 1992)[5]. 1984 schloss Fichter sein Habilitationsverfahren mit der Ausstellung der Lehrbefähigung und Lehrbefugnis (Priv. Doz.) für das Fach Psychiatrie ab. Als wissenschaftlicher Beirat war er in wissenschaftlichen Fachzeitschriften tätig: International Journal of Eating Disorders (1985 bis 2021), European Psychiatry (1985 bis 2009), Verhaltenstherapie Hauptschriftleiter (1995 bis 2007), International Journal of Behavioral Medicine (1985 bis 2005), European Eating Disorder Review (1998 bis 2021), Eating and Weight Disorders (1998 bis 2021), Psychotherapie im Dialog (1998 bis 2010), Der Nervenarzt (1995 bis 2010, 2014 bis 2021), World Journal of Psychiatry (2000 bis 2009).

1985 bis 2009 war er Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Medizinisch-Psychosomatischen Klinik Roseneck, die unter seiner Leitung 1985 neu eröffnet wurde und mit einem Kooperationsvertrag mit der Medizinischen Fakultät der LMU München verbunden war[6][7].

Fichter führte geförderte Forschungsprojekte durch. So forschte er unter anderem 1. zur stationären Behandlung von Magersucht am Max-Planck-Institut für Psychiatrie[8], 2. zur psychiatrischen Epidemiologie in der Bevölkerung, gefördert von der DFG im Sonderforschungsbereich 116 sowie Anschlussförderungen danach[9]. Er führte 3. ein gerontopsychiatrisches epidemiologisches Projekt in München durch, gefördert vom BMFT[10], 4. ein vom BMBF gefördertes Psychotherapieprojekt zur Rückfallprophylaxe bei Magersüchtigen nach Entlassung aus stationärer Behandlung[11][12], ein engagiertes Projekt zu der sozialen Randgruppe der Obdachlosen, gefördert im Münchener Public Health Forschungsverbund[13][14] sowie ein Projekt, gefördert durch die Price Foundation bzw. das amerikanische National Institute of Mental Health (NIMH) zu Molekulargenetik von Essstörungen[15].

1991 wurde Fichter zum außerplanmäßigen Professor ernannt. 1994 erhielt Fichter den Ruf auf den C4-Lehrstuhl für Psychiatrie und Psychotherapie an der Humboldt-Universität Berlin (Charité), den er ablehnte. Fichter war zusammen mit de Zwaan Gründer der Deutschen Gesellschaft für Essstörungen DGESS (etwa 2000). 2010 bis 2015 war er Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats der Schön Klinik und bis 2021 wissenschaftlicher Berater der Schön Klinik.

Klinik und Forschung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptanliegen von Fichter hinsichtlich Klinik und Forschung war die Verbindung beider Disziplinen: Er förderte psychiatrisch-psychotherapeutische Vorgehensweisen in Praxis und Forschung, suchte Anregungen aus klinischen Erfahrungen und verstand es, präzise Forschungsfragen aus dem klinischen Alltag zu formulieren und die Förderung von Forschungsprojekten zu erlangen. In einer Zeit, als die Psychiatrie sehr von der biologischen Psychiatrie dominiert war, suchte er Wege zur Förderung der Psychotherapie und zur Entwicklung neuer Psychotherapieverfahren eine effizientere und bessere Behandlung von psychisch Kranken.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fichter erhielt für seine psychiatrisch-psychotherapeutischen Forschungsarbeiten folgende Auszeichnungen:

  • 1980: Hermann-Emminghaus-Preis im Gebiet psychischer Störungen im Jugendalter
  • 1991: Hermann-Simon-Preis für sozialpsychiatrische Arbeiten [Büch2]
  • 1991: Christina-Barz-Preis für seine Forschungen zur Magersucht
  • 2001: Preis der Deutschen Gesellschaft für Gerontopsychiatrie und -psychotherapie für Forschung im Bereich der Depression im höheren Lebensalter
  • 2004: International Scientific Award der International Society for Behavioral Medicine
  • 2007: International Leadership Award for Research von der Academy of Eating Disorders (AED) für sein Lebenswerk.

Publikationen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fichter hat mehr als 760 wissenschaftliche Bücher, Publikationen in Fachzeitschriften und Buchkapitel veröffentlicht.

Bücher[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Fichter MM (1985): Magersucht und Bulimia. Monographien aus dem Gesamtgebiet der Psychiatrie. Springer Verlag, Berlin-Heidelberg-New York. (ausgezeichnet mit dem Hermann-Emminghaus-Preis - Kinder- und Jugendpsychiatrie).
  • Fichter MM (1990): Verlauf psychischer Erkrankungen in der Bevölkerung. Monographien aus dem Gesamtgebiet der Psychiatrie. Springer Verlag, Heidelberg-New York. (ausgezeichnet mit dem Hermann-Simon-Preis 1991 - Sozialpsychiatrie).
  • Fichter MM & Frick U (1992): Therapie und Verlauf von Alkoholabhängigkeit. Auswirkungen auf Patient und Angehörige. Monographien aus dem Gesamtgebiet der Psychiatrie. Springer Verlag, Heidelberg, Berlin, New-York, 69,1-270.
  • Fichter MM (2007): Magersucht und Bulimie: Mut für Betroffene, Angehörige und Freunde. Karger Verlag, Basel, Freiburg.

Fachzeitschriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Fichter MM & Wittchen HU (1980): Clinical Psychology and Psychotherapy. A Survey of the Present State of Professionalization in 23 Countries. American Psychologist, 35, 16 - 25.
  • Fichter MM, Doerr P, Pirke KM & Lund R (1982): Behavior, Attitude, Nutrition and Endocrinology in Anorexia Nervosa. Acta Psychiat Scand, 66, 429 - 444.
  • Fichter MM, Weyerer S, Wittchen HU & Dilling H (1983): Psychotherapy Services and The Prevalence of Mental Disorders and in Urban and Rural Areas. Europ. Arch. Psychiatr. Clin. Neurosci., 233, 39 - 57.
  • Fichter MM, Meister I & Koch HJ (1986): The Measurement of Body Image Disturbances in Anorexia Nervosa. Experimental comparison of different methods. Brit. J. Psychiatry, 148, 453 - 461.
  • Fichter MM, Pirke KM, Holsboer F (1986): Weight Loss Causes Neuroendocrine Disturbances: Experimental Study in Healthy Starving Subjects. Psychiatry Research, 17, 61 - 72.
  • Fichter MM, Witzke W, Leibl K & Hippius H (1989): Psychotropic Drug Use in Representative Community Sample: The Upper Bavarian Study. Acta Psychiatrica Scandinavica, 80, 68 - 77.
  • Fichter MM, Weyerer S & Dilling H (1989). The Upper Bavarian Studies Part II: The 5-Year Follow-up Study in Upper Bavaria. Acta Psychiatrica Scand., 79, Suppl. 348, 130 – 140.
  • Fichter MM, Pirke KM, Poellinger J, Wolfram G & Brunner E. (1990). Disturbances in the Hypothalamo-Pituitary-Adrenal and Other Neuroendocrine Axes in Bulimia. Biological Psychiatry, 27, 1021 - 1037.
  • Fichter MM & Noegel R (1990). Bulimia Nervosa in Twins. International Journal of Eating Disorders, 9, 3, 255 - 263.
  • Fichter MM, Leibl K, Rief W, Brunner E, Schmidt-Auberger S & Engel RR (1991). Fluoxetine Versus Placebo: A Double-Blind Study with Bulimic Inpatients Receiving Intensive Psychotherapy. Pharmacopsychiatry, 24, 1 - 7.
  • Fichter MM, Quadflieg N & Rief W (1994). Course of Multi-Impulsive Bulimia. Psychological Medicine, 24, 591 - 604.
  • Fichter MM, Rehm J, Elton M, Dilling H, Achatz F (1995). Mortality Risk and Mental Disorders: Longitudinal Results from the Upper Bavarian Study. Psychological Medicine, 25, 297-307.
  • Fichter MM, Meller I, Schröppel H, Steinkirchner R (1995). Dementia and Cognitive Impairment in the Oldest Old in the Community: Prevalence and Comorbidity. Brit. J. Psychiatr., 166, 621-629.
  • Fichter MM, Krüger R, Rief W, Holland R, Döhne J (1996). Fluvoxamine in prevention of relapse in bulimia nervosa: Effects on eating-specific psychopathology. J. Clin. Psychopharmacology, 16, 9-18.
  • Fichter MM, Koniarczyk M, Greifenhagen A, Wittchen HU, Koegel P, Wölz J (1996). Mental Illness in a Representative Sample of Homeless Men in Munich, Germany. European Archives of Psychiatry and Clinical Neuroscience, 246, 185-196.
  • Fichter MM, Narrow WE, Roper M, Rehm J, Elton M, Rae DS, Locke BZ, Regier DA (1996). Prevalence of Mental Illness in Germany and the United States: Comparison of the Upper Bavarian Study and the Epidemiologic Catchment Area Program. J. Nerv. Ment. Disease, 184, 10, 598-606.
  • Fichter MM, Glynn S, Weyerer S & Liberman RP (1997). Family Climate and Expressed Emotions in the Course of Alcoholism. Fam. Process, 36, 203-221.
  • Fichter MM, Quadflieg N, Cuntz U (1997). Prävalenz körperlicher und seelischer Erkrankungen in einer repräsentativen Stichprobe obdachloser Männer. Deutsches Ärzteblatt, 97, 17, 1148-1154.
  • Fichter MM, Herpertz S, Quadflieg N, Herpertz-Dahlmann B (1998). Structured Interview for Anorexic and Bulimic Disorders for DSM-IV and ICD-10: Updated (3rd) Revision. International Journal of Eating Disorders, 24, 227-249.
  • Fichter MM (2003): Auf ein Wort: Zur kommunikativen Bedeutung des Wortes „eigentlich“ in der Psychotherapie. Verhaltenstherapie 13: 233-235.
  • Fichter MM and Quadflieg N (2004): Twelve-year course and outcome of bulimia nervosa. Psychological Medicine, 34, 1395-1406.
  • Fichter MM, Xepapadakos F, Quadflieg N, Georgopoulou E, Fthenakis WE (2004): A comparative study of psychopathology in Greek adolescents in Germany and in Greece in 1980 and 1998 - 18 years apart. European Archives of Psychiatry and Clinical Neuroscience, 254, 27-35.
  • Keel PK, Fichter MM, Quadflieg N, Bulik CM, Baxter MG, Thornton L, Halmi KA, Kaplan AS,, Strober M, Woodside DB, Crow SJ, Mitchell JE, Rotondo, A, Mauri M, Cassano G, Treasure J, Goldman D, Berrettini W, Kaye WH (2004): Application of a latent class analysis to empirically define eating disorder phenotypes. Archives of General Psychiatry, 61, 192-200.
  • Fichter MM, Quadflieg N, Hedlund S (2006): Twelve-year course and outcome predictors of anorexia nervosa. International Journal of Eating Disorders; 39(2): 87-100.
  • Fichter MM, Cebulla M, Naab S, Quadflieg N (2008): Guided Self-help for Binge-eating/purging Anorexia Nervosa before Inpatient Treatment. Psychotherapy Research; 18(5):594-603, doi: 10.1080/10503300802123252.
  • Fichter MM, Quadflieg N, Hedlund S (2008): Long-term Course of Binge Eating Disorder and Bulimia Nervosa: Relevance for Nosology and Diagnostic Criteria. International Journal of Eating Disorders; 41(7): 577-586, doi: 10.1002/eat.20539.
  • Fichter MM, Quadflieg N, Fischer UC, Kohlböck G (2010): Twenty-five-year course and outcome in anxiety and depression in the Upper Bavarian Longitudinal Community Study. Acta Psychiatr Scand; 122(1):75-85, doi: 1111/j.1600-0447.2009.01512.x.
  • Fichter M, Quadflieg N, Nisslmüller K, Lindner S, Osen B, Huber T, Wünsch-Leiteritz W (2012): Does internet-based prevention reduce the risk of relapse for anorexia nervosa? Behaviour Research and Therapy; 50(3): 180-190, doi: 10.1016/j.brat.2011.12.003.
  • Fichter M, Quadflieg N, Lindner S (2013): Internet-based relapse prevention for anorexia nervosa: Nine-month follow-up. Journal of Eating Disorders 2013; 1:23, doi:10.1186/2050-2974-1-23.
  • Fichter MM, Quadflieg N, Gierk B, Voderholzer U, Heuser J (2015). The Munich Eating and Feeding Disorder Questionnaire (Munich ED-Quest) DSM-5/ICD-10: Validity, Reliability, Sensitivity to Change, and Norms. European Eating Disorder Review. 23(3): 229-240, Published online in Wiley Online Library, doi: 10.1002/erv.2348.
  • Fichter MM, Quadflieg N (2016). Mortality in eating disorders – Results of a large prospective clinical longitudinal study. International Journal of Eating Disorders, 49:391-401. Doi: 10.1002/eat.22501.
  • Fichter MM, Quadflieg N, Crosby RD, Koch S (2017). Long-term outcome of anorexia nervosa: Results from a large clinical longitudinal study. International Journal of Eating Disorders, 50: 1018-1030, doi: 10.1002/eat.22736. Epub 2017 Jun 23
  • Fichter MM (2019). Epidemiologie der Ess- und Fütterstörungen. In: Herpertz S, Fichter M, Herpertz-Dahlmann B, Tuschen-Caffier B, Zeeck A (Hrsg.) (2019). S3-Leitlinie Diagnostik und Behandlung der Essstörungen. Springer Verlag, Heidelberg, New York, 1-18; https://doi.org/10.1007/978-3-662-59606-7_1.
  • Herpertz St, Fichter MM, Herpertz-Dahlmann B, Hilbert A, Tuschen-Caffier B, Vocks S, Zeeck A (2020): Diagnosis and treatment of eating disorders. https://www.awmf.org/leitlinien/detail/!!/051-026.html. Juli 2020.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Fichter MM (1990): Verlauf psychischer Erkrankungen in der Bevölkerung. Monographien aus dem Gesamtgebiet der Psychiatrie. Springer Verlag, Heidelberg-New York. (ausgezeichnet mit dem Hermann-Simon-Preis 1991 - Sozialpsychiatrie).
  2. Fichter MM, Rehm J, Elton M, Dilling H, Achatz F (1995). Mortality Risk and Mental Disorders: Longitudinal Results from the Upper Bavarian Study. Psychological Medicine, 25, 297-307.
  3. Fichter MM, Narrow WE, Roper M, Rehm J, Elton M, Rae DS, Locke BZ, Regier DA (1996). Prevalence of Mental Illness in Germany and the United States: Comparison of the Upper Bavarian Study and the Epidemiologic Catchment Area Program. J. Nerv. Ment. Disease, 184, 10, 598-606.
  4. Fichter MM, Quadflieg N, Fischer UC, Kohlböck G (2010): Twenty-five-year course and outcome in anxiety and depression in the Upper Bavarian Longitudinal Community Study. Acta Psychiatr Scand; 122(1):75-85, doi: 1111/j.1600-0447.2009.01512.x.
  5. Fichter MM & Frick U (1992): Therapie und Verlauf von Alkoholabhängigkeit. Auswirkungen auf Patient und Angehörige. Monographien aus dem Gesamtgebiet der Psychiatrie. Springer Verlag, Heidelberg, Berlin, New-York, 69,1-270.
  6. Die Führenden Medizinforscher: Who´s Who der deutschen Medizin (1996). Lehrl S (Hrsg.), Vless, Ebersberg, S.185.
  7. Spielberg P (2019): Manfred Fichter. Wegbereiter für die Erforschung von Essstörungen. Deutsches Ärzteblatt 116: A855.
  8. Fichter MM (1985): Magersucht und Bulimia. Monographien aus dem Gesamtgebiet der Psychiatrie. Springer Verlag, Berlin-Heidelberg-New York. (ausgezeichnet mit dem Hermann-Emminghaus-Preis - Kinder- und Jugendpsychiatrie).
  9. Fichter MM (1990): Verlauf psychischer Erkrankungen in der Bevölkerung. Monographien aus dem Gesamtgebiet der Psychiatrie. Springer Verlag, Heidelberg-New York. (ausgezeichnet mit dem Hermann-Simon-Preis 1991 - Sozialpsychiatrie).
  10. Fichter MM, Meller I, Schröppel H, Steinkirchner R (1995). Dementia and Cognitive Impairment in the Oldest Old in the Community: Prevalence and Comorbidity. Brit. J. Psychiatr., 166, 621-629.
  11. Fichter M, Quadflieg N, Nisslmüller K, Lindner S, Osen B, Huber T, Wünsch-Leiteritz W (2012): Does internet-based prevention reduce the risk of relapse for anorexia nervosa? Behaviour Research and Therapy; 50(3): 180-190, doi: 10.1016/j.brat.2011.12.003.
  12. Fichter M, Quadflieg N, Lindner S (2013): Internet-based relapse prevention for anorexia nervosa: Nine-month follow-up. Journal of Eating Disorders 2013; 1:23, doi:10.1186/2050-2974-1-23.
  13. Fichter MM, Koniarczyk M, Greifenhagen A, Wittchen HU, Koegel P, Wölz J (1996). Mental Illness in a Representative Sample of Homeless Men in Munich, Germany. European Archives of Psychiatry and Clinical Neuroscience, 246, 185-196.
  14. Fichter MM, Quadflieg N, Cuntz U (1997). Prävalenz körperlicher und seelischer Erkrankungen in einer repräsentativen Stichprobe obdachloser Männer. Deutsches Ärzteblatt, 97, 17, 1148-1154.
  15. Keel PK, Fichter MM, Quadflieg N, Bulik CM, Baxter MG, Thornton L, Halmi KA, Kaplan AS,, Strober M, Woodside DB, Crow SJ, Mitchell JE, Rotondo, A, Mauri M, Cassano G, Treasure J, Goldman D, Berrettini W, Kaye WH (2004): Application of a latent class analysis to empirically define eating disorder phenotypes. Archives of General Psychiatry, 61, 192-200.