Mari Fukumoto

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Mari Fukumoto (福本 茉莉, * 1987 in Tokio) ist eine japanische Konzertorganistin, Kirchenmusikerin und Hochschullehrerin.

Leben und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die 1987 in Tokio (Japan) geborene Mari Fukumoto erhielt im Alter von zwölf Jahren ihren ersten Orgelunterricht. Im Jahre 2005 begann sie an der Nationaluniversität für Kunst und Musik, Tōkyō Geijutsu Daigaku, bei Tsuguo Hirono, Yuichiro Shiina Orgel zu studieren. 2009 schloss sie ihr Bachelor-Studium mit der Bestnote ab. Beim Jazzpianisten und Komponisten Masahiko Satoh sammelte sie Erfahrungen im Bereich der non-idiomatic Improvisation. Ihr Masterstudium nahm sie zunächst an der Nationaluniversität für Kunst und Musik, Tōkyō Geijutsu Daigaku auf. Im Oktober 2011 wechselte sie jedoch an die Hochschule für Musik und Theater Hamburg, um bei Wolfgang Zerer ihre Kenntnisse im Bereich Alte Musik zu vertiefen. Wichtige Lehrer waren zudem Jan Ernst, Carsten Lohff, Volkhardt Preuß sowie Menno van Delft. 2013 hat Mari Fukumoto den Abschluss Master of Music im Fach Orgel mit Schwerpunkt Alte Musik mit Bestnote und Auszeichnung erlangt. 2014 wurde ihr der Master of Arts im Fach Orgel an der Nationaluniversität für Kunst und Musik, Tōkyō Geijutsu Daigaku verliehen. 2016 hat sie ihr Konzertexamen-Studium ebenfalls mit Bestnote und Auszeichnung beendet. 2019 schloss sie ihr A-Kirchenmusikstudium als Master of Music Kirchenmusik (evang.) ab.

Mari Fukumoto pflegt sowohl als Solistin, als auch im Ensemble eine rege internationale Konzerttätigkeit. Sie verfügt über ein breit angelegtes Orgelrepertoire, das von Alter Musik bis zu zeitgenössischen Kompositionen reicht. Sie ist regelmäßig auch an Uraufführungen beteiligt und war Mitglied der Improvisationsgruppe “The Alien Networks” in Japan.

Seit 2019 ist Mari Fukumoto als künstlerische Mitarbeiterin an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT in Weimar tätig. Sie unterrichtet dort im Studiengang Kirchenmusik A die Fächer Orgelspiel, Orgelimprovisation und Generalbass.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2009: Acanthus-Musikpreis
  • 2009: Douseikai-Preis der Nationaluniversität für Kunst und Musik, Tōkyō Geijutsu Daigaku
  • 2012: als erste Japanerin den 1. Preis beim 7. Internationalen Orgelwettbewerb Musashino (Japan)
  • 2013: 1. Preis beim Wettbewerb zur Vergabe des Rotary-Förderpreises der Otto-Stöterau-Stiftung
  • 2013: 1. Preis (Johann-Pachelbel-Preis) beim Internationalen Orgelwettbewerb der 62. Internationalen Orgelwoche Nürnberg
  • 2014: Master-Acanthus-Musikpreis der Nationaluniversität für Kunst und Musik, Tōkyō Geijutsu Daigaku
  • 2014: 1. Preis beim 4. Internationalen Orgelwettbewerb “Daniel Herz” in Brixen (Italien)
  • 2014: 1. Preis beim 3. Internationalen Orgelwettbewerb “Agati-Tronci” in Pistoia (Italien)
  • 2017: 1. Preis beim konzertanten Wettbewerb an der Konzertkirche Neubrandenburg
  • 2017: 2. Preis beim 6. Internationalen Sweelinck Orgelwettbewerb in Amsterdam/Haarlem (Niederlande)
  • 2018: Preis des Slovak Radio Symphony Orchestra
  • Saison 2020/2021: Artist in Residence am Nationalen Forum für Musik (Breslau) (NFM) (Polen)

Stipendien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2011–2013: DAAD-Studienstipendium Master
  • 2014–2016: Stipendium der Rohm Music Foundation
  • 2016–2017: Stipendium des Japanischen Kulturministeriums

Diskographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Organ Recital: Mari Fukumoto. Naxos, 2014.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]