Hochschule für Musik und Theater Hamburg

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Hochschule für Musik und Theater Hamburg
Gründung 1950[1]
Trägerschaft Behörde für Wissenschaft und Forschung
Ort Hamburg
Land Deutschland
Präsident Elmar Lampson[2]
Studierende 1311 WS 2018/19
Mitarbeiter ca. 270
Website www.hfmt-hamburg.de

Die Hochschule für Musik und Theater Hamburg (HfMT) ist eine Kunsthochschule in Hamburg. Mit rund 1300 Studierenden ist sie eine der großen musisch ausgerichteten Hochschulen in Deutschland und bietet eine künstlerisch-wissenschaftliche Ausbildung in allen Bereichen der Musik und des Theaters an.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Budge-Palais der Hochschule für Musik und Theater Hamburg

Die zentralen Einrichtungen der Schule befinden sich im Budge-Palais, einer 1884 durch den Hamburger Architekten Martin Haller errichteten Villa am Harvestehuder Weg 12. Weitere Einrichtungen befinden sich in angrenzenden Neubauten aus den 1970er Jahren, allesamt nahe der Außenalster im Stadtteil Rotherbaum (Bezirk Eimsbüttel).

Die Theaterakademie ist an der Hebebrandstraße in der City Nord untergebracht. Voraussichtlich zum Wintersemester 2019/20 wird die Theaterakademie gemeinsam mit dem Jungen Schauspielhaus im neuen Theaterquartier am Barmbeker Wiesendamm eine neue Wirkungsstätte erhalten.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Hochschule entstand aus der privaten Schauspielschule von Annemarie Marks-Rocke und Eduard Marks und wurde unter dem Namen Staatliche Hochschule für Musik 1950 gegründet. Ihr erster Direktor war Philipp Jarnach. Die Hochschule war damals noch in mehreren Gebäuden untergebracht und besaß kein eigenes Gebäude. Nachdem 1954 auch ein Studiengang für Evangelische Kirchenmusik eingerichtet worden war, konnte die Hochschule 1956 in das Budge-Palais umziehen. 1967 wurde die Hochschule in Staatliche Hochschule für Musik und darstellende Kunst umbenannt, um auch die Studiengänge Theater und Oper im Namen kenntlich zu machen.

1970 wurde das Budge-Palais um einen Neubau erweitert. Der historische Spiegelsaal, der bis dahin für kammermusikalische Aufführungen der Studenten gedient hatte, wurde 1980 abgetragen, in das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg verbracht und dort 1987 originalgetreu wieder aufgebaut, wo er bis heute für Konzerte genutzt wird. 1991 wurde die Hochschule erneut umbenannt und heißt seither Hochschule für Musik und Theater. 2003 wurde das Gebäude erneut erweitert, um für die Bibliothek Platz zu schaffen.

Unter der seit 2004 bestehenden Präsidentschaft von Prof. Elmar Lampson gehört die HfMT zu den Gründungsmitgliedern des Netzwerks der Musikhochschulen für Qualitätsmanagement und Lehrentwicklung. Im August 2014 ist die HfMT zudem erfolgreich als "familiengerechte Hochschule" zertifiziert worden.

Anfang 2015 schloss die HfMT mit den vier größten Musikhochschulen in Peking und Shanghai ein Partnerschaftsabkommen als Zeichen der Verbundenheit mit den chinesischen Musikhochschulen. Herzstück dieser Vereinbarung ist ein gemeinsamer einjähriger „Internationaler Masterstudiengang“ und ein Programm für Gaststudierende.

Seit 1982 beherbergt die Hochschule für Musik und Theater auch den "Eventim-Popkurs" (ursprünglich "Modellversuch Popularmusik"), den deutschlandweit ersten Kontaktstudiengang für Popularmusik, aus dem bis heute eine Vielzahl erfolgreicher Musiker und Bands hervorgegangen sind, so unter anderem die Sängerin und Schauspielerin Ute Lemper und die Deutschrock-Band „Wir sind Helden“.

Leiter

Fachbereiche und Studiengänge im Überblick[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bekannte Lehrkräfte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bekannte ehemalige Studenten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Hochschule für Musik und Theater Hamburg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Koordinaten: 53° 34′ 14″ N, 9° 59′ 56″ O