Marichi

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Marichi (Begriffsklärung) aufgeführt.
Marichi

Marichi (Sanskrit मरीचिmarīci m.[1]) ist einer der sieben Weisen (saptarishi) im Hinduismus und wird auch zu den Prajapatis gezählt.

Hinduismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Marichi gilt als geistgeborener Sohn von Brahma und ist durch Kala der Vater des Weisen Kashyapa. Marichi gilt als Führer der Marut.

Jainismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jainismus ist Marichi der Sohn des ersten Chakravartin Bharata. Aufgrund seines schlechten Karmas verfiel er dem Irrglauben, dass der brahmanische Dreistab zum Heil führe. Später wurde er als Mahavira wiedergeboren, dem letzten Tirthamkara.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hans Wilhelm Haussig (Hrsg.): Götter und Mythen des indischen Subkontinents (= Wörterbuch der Mythologie. Abteilung 1: Die alten Kulturvölker. Band 5). Klett-Cotta, Stuttgart 1984, ISBN 3-12-909850-X.
  • Marici. In: John Dowson: A classical dictionary of Hindu mythology and religion, geography, history, and literature. London 1879, S. 202 (online).

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. marīci. In: Monier Monier-Williams: Sanskrit-English Dictionary. Clarendon Press, Oxford 1899, S. 790, Sp. 1.