Marie Rotkopf

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Marie Rotkopf auf der Leipziger Buchmesse, 2017[1]

Marie Rotkopf (geboren 1975 in Paris) ist eine französische Schriftstellerin, Dichterin und Künstlerin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von 1990 bis 1991 verbrachte Rotkopf ein Jahr im Internat des Plöner Schlosses und im Plöner Gymnasium. Sie studierte Kunstsoziologie an der Sorbonne, an der sie über „Die soziale Sichtbarkeit der Künstlerinnen in Frankreich“ (la visibilité sociale des femmes artistes en France en 1999) arbeitete. Sie war von 2002 bis 2006 Leiterin der Kommunikation des ersten zeitgenössischen Kunstmuseums MAC/VAL, Musée d'art contemporain du Val-de-Marne in der Pariser Banlieue. Im Jahr 2007 gründete sie mit Daniel Megerle die deutsch-französische Künstlergruppe Internationale Surplace, um über die deutsch-französische Freundschaft und Europa zu reflektieren.[2] Sie verfasst ihre Texte sowohl auf Deutsch als auch auf Französisch.

Rotkopf schreibt politische Poesie und beschäftigt sich mit der Konstruktion und Kommunikation der Macht, des Krieges, des Patriarchats und der Zensur. Sie interessiert sich für die Umschreibung der Geschichte und hinterfragt „das deutsche Bewusstsein“.[3]

Schriften (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Antiromantisches Manifest, Edition Nautilus, Hamburg, 2017 ISBN 978-3-96054-044-1[4][5]
  • KIOSK N30, mit Daniel Megerle, Editions DEL’ART, Berlin-Nice, 2011 ISBN 978-2-36380-015-2 [6]
  • Operation JOLA, Textem Verlag, Hamburg, 2008 ISBN 978-3-938801-57-4
  • Ruhezone, mit Daniel Megerle, Artists' Books: Transgression/Excess, Space Other gallery, Boston, 2007 (Unikat)
  • Art et femmes au XX ème siècle, sous la direction de Marie-Hélène Dumas, Éditions Délégation aux Arts Plastiques. Cnap-Fiacre/Lunes, Paris, 2000 ISBN 2-914218-01-X
  • Unregierbar sein, mit Frank Adloff, Literatur Beilage zum Mittelweg 36, Hamburger Institut für Sozialforschung[7]
  • Warum ich ein homosexueller Mann bin, POSITION, BBK, Hamburg, 2016
  • Gegen Ai Weiwei, in Public Domain, NEON foundation, Stockholm-Geneva-Athens, 2015
  • Antiromantisches Manifest Teil 2, Call Magazine, Hamburg-Berlin, 2014
  • Weltanschauungsfragen, l'art allemand contemporain, Frog magazine 9, Paris, 2011
  • Geheimprojekt Jugendschutzhaft, WALLPAPERism, Boabooks, Geneva, 2011
  • Salz der Helden, in UnSICHTBAR - widerständiges im salzkammergut, Czernin Verlag, Strobl, Österreich, 2008

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. mdr.de: Porträt: Marie Rotkopf. Hrsg.: MDR.DE. (mdr.de [abgerufen am 13. Juli 2017]).
  2. internationale-surplace.net
  3. Robert Matthies: „Ich will niemandem gehören“. In: die tageszeitung. (taz.de [abgerufen am 13. Juli 2017]).
  4. Intro Magazin: die-freiheit-des-ungehorsams
  5. Zur Dringlichkeit antiromantisch zu sein. In: Kaput Mag. (kaput-mag.com [abgerufen am 13. März 2018]).
  6. Marie Rotkopf, Daniel Megerle: KIOSK N30. Abgerufen am 13. Juli 2017.
  7. Mittelweg 36: Aktuell. Abgerufen am 5. Februar 2018.