Markus Mode

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Markus Mode (* 1954 in Halle (Saale)) ist ein deutscher Archäologe und Zentralasien-Forscher.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Er erwarb an der Universität Halle mit der Diplomarbeit Verzierungen auf Keramik der urgeschichtlichen Kulturen des Niltals. Konturen einer Gruppierung von Motiven und Motivkombinationen den Dipl. phil. 1980, mit der Dissertation Untersuchungen zu den Ausgrabungen der Deutschen Orient-Gesellschaft in Tell el-Amarna 1907 und 1911 bis 1914 anhand der Materialien in den Staatlichen Museen zu Berlin/DDR den Dr. phil. 1984 und die Habilitation 1991. Seit 1983 ist er Assistent am Institut für Orientalische Archäologie der Universität Halle, wo er seit 1998 als außerordentlicher Professor lehrt.

Seine Forschungsthemen sind Archäologie und Kunst des vorislamischen Zentralasiens, soghdische Kunstgeschichte und Archäologie der frühen eurasischen Nomaden.

Schriften (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Sogdien und die Herrscher der Welt. Türken, Sasaniden und Chinesen in Historiengemälden des 7. Jahrhunderts n. Chr. aus Alt-Samarqand (= Europäische Hochschulschriften. Reihe 28. Band 162). Lang, Frankfurt am Main u. a. 1993, ISBN 3-631-45919-X (zugleich Habilitationsschrift, Halle 1991).
  • als Herausgeber mit Walter Beltz: Spurensuche in der Vorderasienarchäologie (= Hallesche Beiträge zur Orientwissenschaft. Band 21). Halle 1996.
  • als Herausgeber: Zwischen Nil und Hindukusch. Archäologie im Orient (= Hallesche Beiträge zur Orientwissenschaft. Band 26). Inst. für Orientalistik, Halle 1999.
  • als Herausgeber: Morgenländische Altertümer. Studien aus dem Institut für Orientalische Archäologie und Kunst (= Hallesche Beiträge zur Orientwissenschaft. Band 37). Martin-Luther-Univ., Halle 2004, OCLC 61254300.
  • als Herausgeber mit Jürgen Tubach: Arms and armour as indicators of cultural transfer. The steppes and the ancient world from Hellenistic times to the early Middle Ages (= Nomaden und Seßhafte. Band 4). Reichert, Wiesbaden 2006, ISBN 3-89500-529-0.

Weblink[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]