Martin Denker

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Martin Denker (* 2. März 1976 in Hamburg) ist ein deutscher Künstler.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Aufgewachsen in der Nähe von Hamburg, 1995 Abitur am Gymnasium Schwarzenbek, nahm Martin Denker von 1996 bis 2000 das Studium der Malerei und Literatur an der EMAU in Greifswald auf und wechselte anschließend von 2000 bis 2001 zum Studium der Malerei, Fotografie und Digitalen Medien an die UTSA in San Antonio, USA. Von 2001 bis 2006 studierte er in der Fotoklasse von Thomas Ruff an der Kunstakademie Düsseldorf und arbeitete von 2002 bis 2006 als Assistent von Andreas Gursky. 2006 wurde Denker Meisterschüler von Thomas Ruff. Er lebt und arbeitet in Düsseldorf.

Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Martin Denkers großformatigen fotografischen Panoramen können als nicht-lineare Collagen verstanden werden, die sich als Konsequenz aus dem Spannungsfeld der Philosophien seiner Lehrmeister der Düsseldorfer Fotoschule ergeben: zwischen den Phänomenen von Entropie und Auflösung in den Vervielfältigungsprozessen von Bildern zum einen, von minutiös detaillierter Darstellung komplexer Struktursysteme zeitgenössischer Freizeit- und Massenkultur zum anderen.

Am Scheitelpunkt von Wachstum, an dem sich Information in ihrer emergenten Masse ins Gegenteil verkehrt und zum Ornament wird, hinterfragt Denker, inwieweit Bilder und insbesondere Fotografie überhaupt noch als Schlüssel für Rezeptionsprozesse und die Auseinandersetzung mit der Welt taugen. In seinen Arbeiten verbindet er das adaptive Verfahren der Fotografie mit dem additiven Gestus der Malerei und formuliert auf diese Weise seine Antwort auf die apokalyptische Bilderflut der Gegenwart. Auch das 2011 geschaffene Aetas aurea, mit einer Fläche von 3 × 12 Metern größtes Bild in Düsseldorf, gehört zu diesem Genre.[1]

Ausstellungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Highspeed Insanity, PUG/Blomqvist Art Center, Oslo, Norwegen (EA, 2011)
  • WesternPlastic, Kunstverein Kjubh, Köln (EA, 2011)
  • Stockwerk Zwölf – Fotografie der Kunstakademie, Vertical Gallery/Quadriennale, Düsseldorf (GA, 2010)
  • MindGames, Statoil Art Program, Trondheim, Norwegen (EA 2010 mit Eivind Blaker)
  • Martin Denker, Richard Levy Gallery, Albuquerque, USA (EA 2010)
  • New Art from Düsseldorf, Cube Art Museum, Beijing, China (GA 2009)
  • andererseits III, Kunstverein Malkasten, Düsseldorf(GA 2009)
  • Early Bird, Kunstverein Virtuell-Visuell e.V.,Dorsten (GA 2009)
  • Martin Denker, Mältinranta Artcenter, Tampere, Finnland (EA 2009)
  • LuxPerpetua3008. Galerie Michael Haas, Berlin, Deutschland (EA, 2008)[2]
  • Cou Cook’s Eye. Galerie Hafenrichter & Flügel, Nürnberg, Deutschland (EA, 2007)[3]
  • Nach dem Sputnik, KIT Museum, Düsseldorf (GA 2007)

Literatur (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Martin Denker – Realität de Luxe. Salon-Verlag, Nürnberg 2006, ISBN 3-89770-249-5.
  • Martin Denker – COU COOK’s EYE. Galerie Hafenrichter & Flügel, Nürnberg 2007.
  • Nach Dem Sputnik. Helga Meister / 701 e.V. (Hrsg.). Düsseldorf 2007, ISBN 978-3-9807575-5-3.
  • Martin Denker – Lux Perpetua 3008. Galerie Michael Haas, Berlin 2008, ISBN 978-3-9800605-4-7.
  • The Unforgettable Fire 25 years Torch Gallery. Art Unlimited, Alkmaar NL 2009, ISBN 978-90-8699-059-7.
  • Highspeed Insanity, PUG/Blomqvist. Oslo 2011.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Christian Herrendorf: „Düsseldorfs größtes Bild erzählt die Kunstgeschichte der Stadt“, Rheinische Post, 3. März 2012, S. C4 f.; Monkey’s West, Graf-Adolf-Platz
  2. Martin Denker – Lux Perpetua 3008. Galerie Michael Haas, Berlin 2008, ISBN 978-3-9800605-4-7.
  3. Martin Denker – COU COOK’s EYE. Galerie Hafenrichter & Flügel, Nürnberg 2007