Martina Reinhart

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Martina Reinhart (* 1972 in Linz) ist eine österreichische Künstlerin und ehemalige Leistungssportlerin.

Leben und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Jugendliche spielte Reinhart Basketball beim OLV Wels, mit dem sie Staatsmeisterin wurde, sowie in der Junioren-Nationalmannschaft und in der Basketball-Bundesliga.[1] Am Sportgymnasium Wels legte sie auch ihre Matura ab. Ein Professor für Bildnerische Erziehung des Realzweiges der Schule förderte auch ihr künstlerisches Talent. Danach ging sie nach Los Angeles und bekam ein Basketball-Stipendium am Santa Monica College, wo sie Malerei studieren wollte. Durch einen schweren Unfall musste sie auf eine Basketball-Karriere verzichten. Beim ULC Linz und LCC Wien war sie dann als Läuferin aktiv.

Sie absolvierte von 1997 bis 2002 ein Malerei-Studium auf der Akademie der bildenden Künste in Wien und promovierte 2005 in Philosophie auf der Universität Wien. Dazwischen Aufenthalte in Los Angeles und Barcelona.

Die Künstlerin beschäftigt sich unter anderem mit den Themen ‚Körper‘, ‚Schönheit‘ und ‚Wissen‘. Zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland, private und öffentliche Sammlungen.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Förderungspreis der Akademie der bildenden Künste Wien
  • Kunstpreis des Landes Oberösterreich
  • Life goes on-Award TARA 2014

Publikationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Menschen, Männer, Zaubermänner. Wien 2000 (Katalog zur Ausstellung[2])
  • Model/Quasimodo/Scars. Wien 2002
  • Das Bild der Frau. Wien 2004
  • Das Bild des Mannes. Wien 2005
  • Schönheit/Vergänglichkeit. Eine Analyse ihrer Erscheinungsformen in der Gesellschaft des 21. Jahrhunderts. Wien 2005
  • Das Bild des Kindes. Wien 2006
  • Chimaeren. Wien 2007
  • Traumwesen. Wien 2009
  • Knowledge and its structures. Wien 2010
  • Schönheit und der Körper der Frau. Eine zeitgeschichtliche und philosophische Abhandlung. Edition VA bENE, Klosterneuburg 2011, ISBN 978-3-851-67251-0[3]
  • Wissenstädte/Wissenstätten. Wien 2012
  • Energy. Wien 2012
  • Ausdruck/Expression. Edition VA bENE, Klosterneuburg 2014, ISBN 978-3-851-67281-7 (mit Textbeiträgen von Dr. Bettina Nezval (Kunsthistorikerin) und Dr. Peter Pelinka)
  • Geburt der Bilder. Eine Erzählung Verlag CCU, Wien 2016, ISBN 978-3-9503849-5-6

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Vorstellung der Preisträger des TARA 2014, S. 17 (PDF, 8MB)
  2. Kreuzmayr, Charlotte (Hg.): Parnass. C. & E. Grosser, Linz 2000 (S. 145)
  3. Theresa Manitz: Schönheitsbilder in Frauenzeitschriften. Eine soziologische Analyse. Diplomica Verlag, Hamburg 2013. ISBN 978-3-842-89426-6