math.space

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math.space ist ein Kulturprojekt innerhalb des Wiener MuseumsQuartiers. Es soll den Zusammenhang der Mathematik mit den verschiedensten kulturellen Aspekten der modernen Gesellschaft darstellen.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das math.space befindet sich im quartier21 im MuseumsQuartier, an der Adresse Museumsplatz 1 (Ovaltrakt e-5.4) im 7. Wiener Gemeindebezirk. Es bildet den topographischen Höhepunkt des Wiener Museumsquartiers.

Gründung und Eröffnung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Projekt, ein mathematisches Kabinett als Teil des Museumsquartiers einzurichten, wurde auf Initiative von Rudolf Taschner von Professoren der TU Wien im Jahr 2001 entwickelt.[1] Das von der Architektengruppe BEHF eingerichtete „Kunstprojekt gegen Mathematikverdruss“[2] wurde am 13. September 2002 eröffnet.[3]

Betreiber[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für die Veranstaltungen im math.space sind neben Rudolf Taschner auch Alexander Mehlmann und Reinhard Winkler (beide TU Wien) verantwortlich. Der Bereich Öffentlichkeitsarbeit wird von Bianca Taschner betreut.

Partner des math.space sind das Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur sowie die TU Wien. Förderer sind das Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung sowie das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie.

Angebot[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

math.space bietet Vorträge und Workshops für Kindergartengruppen und Schulklassen zu mathematischen Themen an. Weiters kommen internationale Wissenschaftler und Wissenschaftsvermittler hierher, und es finden Vorträge für Erwachsene statt. Diverse Sonderprogramme werden hier verwirklicht, wie beispielsweise die Aufführung von „Kalkül“ von Carl Djerassi[4] oder „Mathematik steht den Frauen gut“ am Girls’ Day.[5]

mathcast[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

mathcast ist das Videoportal von math.space und veröffentlicht regelmäßig Mitschnitte der Vorträge als Video-Podcast. Diese werden auf der zugehörigen Website kostenlos zur Verfügung gestellt. Bei diesem seit 2008 bestehenden nicht-kommerziellen Projekt hat Inhaber Oliver Indra die technische Leitung über, Claudia Panian ist für Webdesign und Nutzerbetreuung verantwortlich.[6][7]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Stephen Brook: Eyewitness Travel Guide Vienna: Great days out, Maps, Museum, Theatres, Architecture, Palaces, Cafes, Churches, Parks, Restaurants, Opera, Art. Verlag Dorling Kindersley, London u. a. 2008. ISBN 978-1-40532-650-6 (Eyewitness Travel Guides).
  • Rudolf Hosfeld (Hrsg.): Kultur-ver-führer Wien. 2. aktualisierte Auflage. Metz Verlag, Hamburg 2007, ISBN 978-3-937742-250.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Der Standard vom 3. Mai 2001
  2. Martina Salomon in: Der Standard. 13. April 2002
  3. U-Bahn-Express vom 12. September 2002
  4. 15. März 2003. Kalkül von Carl Djerassi. Szenische Lesung unter der Regie von Isabella Gregor
  5. OTS Presseaussendung anlässlich fünf Jahre math.space vom 10. Dezember 2007
  6. ict & education (abgerufen am 18. Januar 2010)
  7. mathcast auf lehrer online (abgerufen am 18. Januar 2010)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Koordinaten: 48° 12′ 11″ N, 16° 21′ 27″ O