Max Müller (Musiker)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Max Müller (Pseudonym, eigentlich Thomas Müller; * 1963 in Wolfsburg) ist ein deutscher Musiker und der Bandleader von Mutter.

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Müller wuchs im Wolfsburger Stadtteil Reislingen auf und gründete 1980 die Punk-Band Honkas, mit denen Müller die EP Lied für Fritz veröffentlichte.

Nach seinem Umzug nach Berlin 1981 war er für eine kurze Zeit an der Tödlichen Doris, dem Projekt seines Bruders Wolfgang beteiligt, unter anderem schrieb er gemeinsam mit Nikolaus Utermöhlen das Buch für den 1981 gedrehten Film „Das Leben des Sid Vicious“.

Als Bassist und Gitarrist der Band Vroammm! nahm Müller 1981 am Berliner Festival Genialer Dilletanten teil.

1982 gründete er die Band Campingsex, mit der 1984 die LP 1914! entstand. 1982 sollte er eigentlich auch als Sänger bei Die Ärzte anfangen, doch da er bei deren allererster Bandprobe nicht erschien und sich auch nicht mehr bei ihnen meldete, beließen es Die Ärzte nur bei ihrem Trio. Nach einem bandinternen Streit bei Campingsex zerbrach die Band 1986 und Müller gründete mit dem verbliebenen Schlagzeuger Florian Koerner von Gustorf die Band Mutter.

Neben seinem Engagement als Sänger bei Mutter arbeitet Max Müller auch als Solist, hier steht die Arbeit mit dem Computer im Vordergrund. 1989 debütierte er mit der Single Wir steh'n hier jeden Tag / Sie ist aus Holland. 1995 stellte er seine Solo-CD Max Müller vor, 1999 gefolgt von Endlich tot und der LP Filmmusik (2004). Müller schrieb Musik zu den Filmen von Jörg Buttgereit und zu Theateraufführungen des Bochumer Schauspielhauses.

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Nostalgie ist auch nicht mehr das was sie einmal war, CD, 2008
  • Ich bin kein Spielzeug, CD mit Buch 2006
  • Filmmusik, Vinyl-LP, 2005
  • Endlich tot, CD, 1999
  • Max Müller, CD, 1995
  • Schramm: Original Soundtrack (zusammen mit Gundula Schmitz), CD, 1993
  • Wir stehen hier jeden Tag, 7inch Vinyl, 1989

Bücher[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Musikcafé Wolfsburg, Verbrecher Verlag, Berlin 2001

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]