Maxima Sequanorum

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Römische Provinzen im Alpenraum um 395 n. Chr. In dunklem Orange die Provinz Maxima Sequanorum

Die römische Provinz Maxima Sequanorum (auch Sequania, Sequanica oder Sequanicum) wurde nach dem keltischen Stamm der Sequaner benannt. Sie entstand aus dem südlich von Straßburg liegenden Teil der Provinz Germania superior („Obergermanien“), als diese im Zuge der Verwaltungs- und Militärreformen des römischen Kaisers Diokletian (284–305) im Jahre 297 n. Chr. aufgeteilt wurde. Die Existenz dieser Provinz kann bis zur Mitte des 5. Jahrhunderts nachgewiesen werden. Die zivile Verwaltung der Provinz lag in den Händen eines Praeses, welcher in Vesontio (Besançon) seinen Sitz hatte. Die in der Provinz Maxima Sequanorum stationierten Einheiten der römischen Grenzarmee (Limitanei) unterstanden hingegen dem Befehl eines Dux provinciae Sequanicae.

Die Provinz Maxima Sequanorum umfasste Gebiete in der heutigen Nordwestschweiz sowie im östlichen Frankreich. Sie gehörte zur Präfektur Gallia und war in deren Aufteilung in Diözesen der Dioecesis Galliae zugewiesen.

Innerhalb der Provinz gab es vier Gemeindegebiete:

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