Maya Gabeira

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Maya Gabeira

Maya Gabeira (* 10. April 1987 in Rio de Janeiro) ist eine brasilianische Profi-Surferin. Sie zählt zu den besten Big-Wave-Surferinnen weltweit.

Biographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Maya Gabeiras Vater ist Fernando Gabeira, Gründungsmitglied der brasilianischen Grünen Partei Partido Verde und ehemaliges Mitglied einer Guerilla-Gruppe.

2009 gewann Gabeira, die erst mit 14 Jahren zu surfen begann, den ESPY-Award in der Kategorie „Best Female Action Sports Athlete“. Maya Gabeira gewann außerdem fünfmal in Folge den Billabong-XXL-Award in der Kategorie „Girls Best Overall Performance“. Im selben Jahr bezwang sie in Dungeons, Südafrika, eine 46 Fuß (14 Meter) hohe, die höchste jemals von einer Frau gesurfte Welle.

Von 2010 bis 2013 war die Brasilianerin mit dem australischen Schauspieler Jesse Spencer liiert.

Im Oktober 2013 trieb Gabeira nach einem Sturz in einer Riesenwelle bei Nazaré vor der portugiesischen Küste leblos auf dem Wasser und konnte erfolgreich wiederbelebt werden.[1]

Am 13. Januar 2018 bezwang Gabeira an derselben Stelle eine 68 Fuß (20,72 Meter) hohe Welle und stellte damit erneut einen Rekord für die höchste, jemals von einer Frau gesurfte Welle auf und erhielt einen Eintrag im Guinness Book of Records.[2]

Am 11. Februar 2020 surfte sie eine 73,5 Fuß (22,40 Meter) hohe Welle und übertraf damit ihren bisherigen Weltrekord.[3][4]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Sebastian Eder: Mit dem Notarzt in den Wintersturm. In: FAZ.net. 14. Dezember 2014, abgerufen am 15. Dezember 2014.
  2. 68-ft wave surfed by Maya Gabeira confirmed as largest ridden by a woman Auf: www.guinnessworldrecords.com, abgerufen am 2. Oktober 2018
  3. Largest wave surfed (unlimited) - female Auf: www.guinnessworldrecords.com, abgerufen am 11. September 2020.
  4. Maya Gabeira Sets New World Record, Wins cbdMD XXL Biggest Wave Award Auf: www.worldsurfleague.com, abgerufen am 11. September 2020.