Mechtild Jansen

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Mechtild Jansen (* 1952 in Köln[1]) ist eine deutsche Sozialwissenschaftlerin, freie Publizistin und Autorin.

Sie war in den 1970er Jahren Bundesvorsitzende des Sozialistischen Hochschulbunds (SHB), spielte in den 1980er Jahren eine führende Rolle in der Friedensbewegung[2] - dort als Sprecherin des Koordinierungsausschusses wie auch der "Initiative 'Frauen in die Bundeswehr - wir sagen nein'" - und in der Demokratischen Fraueninitiative (DFI).[3]

Bis 1977 gehörte sie der SPD an, aus der sie ähnlich Klaus Uwe Benneter in dieser Zeit wegen Linksabweichung ausgeschlossen wurde.[4]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://library.fes.de/gmh/main/pdf-files/gmh/2002/2002-10-a-589.pdf
  2. [1].
  3. Insbesondere zur publizistischen Tätigkeit siehe ihre HP: [2].
  4. Berufliches. Mechthild Jansen, in: Spiegel, 20/1978: [3]; Andrea Dernbach, SPD-Ausschlussverfahren Sarrazin bleibt - nur links geht’s raus, in: Tagesspiegel, 10. Mai 2011, siehe: [4].

Schriften (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Mitherausgeberin mit Frank Deppe u. a., Strauß und die Gewerkschaften. Texte, Materialien, Dokumente, Köln 1980
  • Halbe-Halbe. Der Streit um die Quotierung, Westberlin 1986
  • FrauenWiderspruch, Köln 1987
  • Kinder, Küche und Karriere. Zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Pfaffenweiler 1995
  • Das Claudia Nolte-Phänomen. Eine Bilanz der Ära Kohl mit Ausblick, Dietz Verlag:Bonn 1997
  • Das Diana-Phänomen oder der dritte Weg, Deutscher Taschenbuchverlag:München 2000
  • Für eine humane Gesellschaft: Streitschrift gegen den Politikverlust. Springer VS, Wiesbaden 2014. ISBN 978-3-658-02303-4 (Print); ISBN 978-3-658-02304-1 (eBook)
  • Die quotierte Frau. Keine Frauenpolitik ohne Feminismus, in: Düsseldorfer Debatte 12/1985, 39 - 44