Mere (Flandern)

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Mere
Merewapen.gif Flagge
Mere (Provinz Ostflandern)
Mere
Mere
Staat: Belgien
Region: Flandern
Provinz: Ostflandern
Bezirk: Aalst
Gemeinde: Erpe-Mere
Koordinaten: 50° 55′ N, 3° 58′ OKoordinaten: 50° 55′ N, 3° 58′ O
Fläche: zf 5.77 km²
Postleitzahl: 9420
Vorwahl: 053
Lageplan Ligging van Mere in Oost-Vlaanderen.png
Lageplanbeschreibung Lage von Mere in der Gemeinde Erpe-Mere im Arrondissement Aalst in der Provinz Ostflandern
Gemeindeplan Aaigem Bambrugge Burst Erondegem Erpe Mere Ottergem Vlekkem.png
Gemeindebeschreibung Lage von Mere in Erpe-Mere
lflelslhlalblw

Mere ist eine Teilgemeinde von Erpe-Mere an der Molenbeek-Ter Erpenbeek in der Denderstreek in der Region Flandern. Sie liegt im Südosten der Provinz Ostflandern und gehört zum Arrondissement Aalst. Die Teilgemeinde wird begrenzt von den Teilgemeinden Erpe, Ottergem, Bambrugge und Aaigem und den Gemeindegebieten von Haaltert (Teilgemeinde Haaltert) und Aalst (Teilgemeinde Nieuwerkerken). Mere hat 5033 Einwohner (1. Januar 2003) und eine Fläche von 5,77 km². Die Bevölkerungsdichte beträgt 873 Einw./km².

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Jeruzalemstraat (eine Straße) an der gegenüberliegenden Seite der Windmühle sind Überreste einer römischen Villa gefunden worden (auf dem Hügel gegenüber der Merelputstraat). Mere wurde 1003 in einem Dokument als Meren erwähnt. Vielleicht kommt der Name von den zahlreichen Sümpfen (Meren in Niederländisch) in der Nähe des Dorfes. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts hatte das Dorf 1874 Einwohner und zum Ende des 19. Jahrhunderts hatte es 2942 Einwohner. Damals gab es eine Windmühle, drei Wassermühlen und eine Fabrik, die 1000 Menschen Arbeit gab. Jährlich gingen rund 300 Menschen nach Frankreich, um als Saisonarbeiter bei der Ernte zu helfen.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der höchste Punkt der Teilgemeinde Mere befindet sich auf dem 68 Meter hohen Gotegemberg. In der Diepestraat (eine Straße) neben der Windmühle wurden die Zähne von verschiedenen Meeresfischen, darunter Haien, gefunden. Sie zeigen, dass sich in der Vorgeschichte das Land auf dem Boden eines Meers befand.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die De Graevesmolen ist eine oberschlächtige Wassermühle und steht in der Bosstraat 25. Es ist eine Kornmühle und Ölmühle. Die Mühle steht unter Denkmalschutz (Rijksmonument): Monumentenschildje blauw wit.svg [1]
  • Die Gotegemmolen ist eine oberschlächtige Wassermühle und steht in der Gotegemstraat 1. Es ist eine Kornmühle und steht unter Denkmalschutz: Monumentenschildje blauw wit.svg [2]
  • Die Kruiskoutermolen oder Jezuïtenmolen (auch Molen Van Der Haegen genannt) ist eine Bockwindmühle mit einem offenen Bockstuhl und steht in der Schoolstraat. Es ist eine Kornmühle und steht ebenfalls unter Denkmalschutz: Monumentenschildje blauw wit.svg [3]
  • Die Molen te Broeck oder 't Hof Schuurke ist eine oberschlächtige Wassermühle und steht in Wilgendries 6. Es ist eine Kornmühle und steht unter Denkmalschutz: Monumentenschildje blauw wit.svg [4]
  • In Mere steht die Sint-Baafskirche. Mere gehört zum Dekanat von Lede.

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Mere spielt der Fußballverein FC Mere, der derzeit (2012) in der vierten Provinzial der Provinz Ostflandern aktiv ist.

Tourismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch Mere verläuft die Molenbeekroute. Die Molenbeekroute ist eine Fahrradroute, bekannt vor allem sind die Mühlen der Gemeinde Erpe-Mere und zwei Bäche, die beide den Namen Molenbeek (Mühlenbach) tragen.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Onroerenderfgoeg. Niederländisch, abgerufen am 27. August 2011
  2. Onroerenderfgoed. Niederländisch, abgerufen am 27. August 2011
  3. Onroerenderfgoed. Niederländisch, abgerufen am 27. August 2011
  4. Onroerenderfgoed. Niederländisch, abgerufen am 27. August 2011