Metamerie (Biologie)

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Metamerie bei einem Regenwurm
Heteronome Metamerie bei einem Insekt (Empis tesselata): Während die Gliedmaßen am Kopf als Mundwerkzeuge ausgebildet sind, trägt der Rumpf Laufbeine.

Die Metamerie ist die Segmentierung des Tierkörpers in aufeinander folgende Abschnitte. Ursprünglich sind alle Segmente gleichartig gestaltet (homonome Metamerie oder homonome Segmentierung) wie etwa beim Regenwurm, dessen Körper aus zahlreichen gleich gebauten Segmenten besteht. Im weiteren Verlauf der Evolution entwickelten viele Tiere, beispielsweise die Insekten, eine unterschiedliche Segmentierung (heteronome Metamerie). Bei Wirbeltieren ist die Metamerie in Form der gegliederten Wirbelsäule erhalten. Die funktionelle Spezialisierung von Segmenten führt zur heteronomen Segmentierung und zur Bildung von Tagmata (Tagmatisierung).[1]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Arbeitsblatt zum Selbststudium von der HU Berlin abgerufen am 10. Februar 2012