Mevlüt Asar

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Mevlüt Asar (* 10. Mai 1951 in Konya, Türkei) ist ein türkisch-deutscher Schriftsteller und Dichter.

Mevlüt Asar in 2015

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Asar studierte Politikwissenschaften an der Universität Ankara. Während des Militärregimes in den Jahren 1971–1975 wurde er zweimal verhaftet, angeklagt und gefoltert. Ende 1977 siedelte er mit seiner Frau nach Deutschland über. Nach dem Studium „Deutsch als Fremdsprache“ an der Universität Köln arbeitet er von 1980 bis zu seiner Pensionierung 2014 als Lehrer und Übersetzer. Daneben war er Mitarbeiter der Regionalen Arbeitsstelle zur Förderung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien (RAA) der Stadt Duisburg und Mitglied des Ausschusses für Multikulturelle Politik in der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft in Nordrhein-Westfalen.

Nach Fakir Baykurts Tod im Jahr 1999 übernahm Asar die Leitung des Literaturcafés Fakir Baykurt, die der Dichter 1992 als Arbeitskreis unter dem Namen Literaturcafé im Internationalen Zentrum der VHS-Duisburg gegründet hatte.

Literarische Arbeiten von Asar selbst wurden inzwischen in mehreren Büchern und diversen, auch überregionalen Zeitungen und Zeitschriften veröffentlicht, so in der TAZ.

Sein „Mentor“ Fakir Baykurt beurteilte „Mevlüt Asars lyrisches Charisma“ einmal als „reichhaltig. Durch die Vieldeutigkeit seiner Verse gewinnt er die Zuneigung der Leser“.

Für die Westfälische Rundschau „spiegelt (sich) viel von der Heimatlosigkeit seiner persönlichen Biographie“ in der Lyrik Asars wider, deren Quintessenz „Gemeinsamkeit ausüben, einander näher kommen und Lieder zusammen singen“ sei. (Siegener Zeitung)

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Deutsch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Türkisch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Beteiligung an Anthologien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Fakir Baykurt Kulturpreis der Stadt Duisburg, 2016[1]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Stadt Duisburg: Fakir Baykurt Kulturpreis (Memento des Originals vom 3. Juni 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.duisburg.de

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]