Mindaugas Urbaitis

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Mindaugas Urbaitis (* 1. Juni 1952 in Kaunas) ist ein litauischer Komponist.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Urbaitis studierte bis 1975 am Staatlichen Litauischen Konservatorium in Vilnius bei Julius Juzeliūnas Komposition, es schloss sich ein Postgraduiertenstudium bis 1977 an. Von 1991 bis 1996 war er Vorsitzender des litauischen Komponistenverbandes, außerdem von 1991 bis 1996 des baltischen Musikfestivals Gaida in Vilnius. Er unterrichtet an der Musik- und Theaterakademie Litauens.

Urbaitis gilt als bedeutender litauischer Vertreter des Minimalismus. Seine Werke wurden bei internationalen Musikfestivals wie dem Schleswig-Holstein Musik Festival, dem Bornholm Music Festival und dem Vale of Glamorgan Festival aufgeführt. Sein Ballett Acid City wurde 2002 vom litauischen Kultusministerium als bestes Werk des Jahres ausgezeichnet.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Bachvariationen I für Instrumentalquartett, 1988
  • Lithuanian Folk Music für Streichorchester, 1991
  • Lacrimosa für Chor, 1994
  • Celebrabo te, Domine, 1996, 2000
  • Tre movimenti für gemischtes Ensemble, 1997
  • Recycling Tango für gemischtes Ensemble, 1998
  • Schlußstück für gemischtes Ensemble, 1998
  • Fanfare for the Vilnius Festival für Orchester, 1999
  • Der Fall Wagner für gemischtes Ensemble, 1999
  • Stillness für Streichquartett, 2000
  • Bachvariationen II für Instrumentalsextett, 2000
  • Hommage à J.J. für 18 Streichinstrumente, 2001
  • Tromba nostalgica für Soloinstrument und Klavier, 2002
  • Three Liturgical Choirs: 1. Si sumpsero, 2. Salve Regina 3. Domine Jesu Christe, 2005

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]