Miron Zownir

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Miron Zownir (* 1953 in Karlsruhe) ist ein deutscher Fotograf, Filmemacher und Krimi-Autor.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Miron Zownir ist der Sohn eines Ukrainers und einer Deutschen. In den 1970er Jahren kam Zownir nach Berlin, später nach London und ab 1980 nach New York City. Hier war er u.a. Türsteher des Clubs Danceteria, hatte erste Foto-Ausstellungen und fertigte die ersten Kurzfilme. Die Außenseiter der Gesellschaft wurden sein bevorzugtes Interessengebiet. 1995 kam er wieder nach Berlin. Bei Reisen nach Russland und Osteuropa entstanden weitere Analog-Fotografien von Junkies, Obdachlosen und allgemein Randständigen Personengruppen.[1] Ab 2003 erarbeitete er mit Schauspieler Bruno S. eine Dokumentation und danach den Spielfilm Phantomanie. Ab dieser Zeit betätigte er sich auch als Krimi-Autor.

2015 erschien der zweite Spielfilm Back to Nothing, in der Hauptrolle ist Birol Ünel zu sehen. 2016 wurden Zownirs Arbeiten u.a. in den Hamburger Deichtorhallen gezeigt.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1992: Dead End (Kurzfilm)
  • 1996: Jetzt oder Nie (Kurzfilm)
  • 2003: Bruno S. - die Fremde ist der Tod (Dokumentarfilm)
  • 2009: Phantomanie
  • 2012: Absturz (Kurzfilm)
  • 2015: Back to Nothing

Bibliografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2015: NYC RIP.
  • 2015: Ukrainian Night.
  • 2014: Down and Out in Moscow.
  • 2017: Berlin Noir. Pogo Books, Berlin 2017, ISBN 978-3-942547-58-1.[2]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Miron Zownir bei radiobremen.de
  2. Berlin Noir in FAZ vom 30. März 2017, Seite R6