Mittelbehörde

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Eine Mittelbehörde ist eine Behörde, die in einem dreistufigen Behördenaufbau zwischen der obersten Behörde (Ministerium) und der Unterbehörde (Landratsamt, Finanzamt) angeordnet ist.

Pierer's Universal-Lexikon von 1860 gibt als Definition an, die Mittelbehörde sei eine „Behörde, welche zwischen der Ober- u. Niederbehörde als zweite Instanz mitten inne steht, ...[1] In den deutschen Bundesländern sind die Regierungspräsidien und Oberfinanzdirektionen Mittelbehörden.

Gesetzlich wird der Rechtsbegriff nicht definiert, sondern vorausgesetzt, so z. B. in § 49 Verordnung über die Laufbahn, Ausbildung und Prüfung für den höheren technischen Verwaltungsdienst des Bundes.

Bis zu ihrer Abschaffung am 1. März 2012 waren auch die Landesdirektionen in Sachsen Mittelbehörden.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Marius Niespor: Bedeutung und Funktion von Mittelbehörden: Fallbeispiel Rheinland-Pfalz, Universität Trier, 2009, ISBN 978-3-640-45110-4

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Pierer's Universal-Lexikon: Mittelbehörde


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