Mitterhorn (Loferer Steinberge)

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Mitterhorn (Hinterhorn)
Mitterhorn von Süden, aufgenommen vom Lärchfilzkogel

Mitterhorn von Süden, aufgenommen vom Lärchfilzkogel

Höhe 2506 m ü. A.
Lage Salzburg und Tirol, Österreich
Gebirge Loferer Steinberge, Loferer und Leoganger Steinberge
Dominanz 2,7 km → Großes Ochsenhorn
Schartenhöhe 336 m ↓ Kleine Wehrgrube
Koordinaten 47° 32′ 57″ N, 12° 37′ 43″ OKoordinaten: 47° 32′ 57″ N, 12° 37′ 43″ O
Mitterhorn (Loferer Steinberge) (Land Salzburg)
Mitterhorn (Loferer Steinberge)
Gestein Gebankter Dachsteinkalk
Alter des Gesteins Norium - Rhaetium
Erstbesteigung 27. September 1833 durch Peter Karl Thurwieser (touristisch)

Das Mitterhorn (auch Hinterhorn oder Großes Hinterhorn genannt) an der Grenze zwischen Tirol und Salzburg ist mit einer Höhe von 2506 m ü. A.[1] die zweithöchste Erhebung der Loferer Steinberge. Es ist der höchste und markanteste Gipfel des vom Wehrgrubenjoch nach Westen abzweigenden Arms der Loferer Steinberge. Von Süden zeigt es sich als fast ebenmäßige Pyramide. Über den Gipfel verläuft der Nuaracher Höhenweg; er ist daher einer der am häufigsten betretenen Gipfel der Loferer Steinberge.

Anstiege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt mehrere Anstiege. Der einfachste führt vom Loferer Hochtal über die Schmidt-Zabierow-Hütte auf einem guten markierten Steig zum Gipfel (ca. 4 Stunden). Von der Hütte kann man auch über den Klettersteig "Nackter Hund" (Schwierigkeit C/D) den Gipfel erreichen. Schließlich ist der Gipfel über den langen Nuaracher Höhenweg von Sankt Ulrich am Pillersee zu erreichen. Eine weitere Alternative ist der Anstieg vom Lastal (St.Ulrich - Weißleiten). Der technisch wenig anspruchsvolle, aber dennoch Trittsicherheit und Kondition fordernde Weg führt in ca. 5 Stunden zum Gipfel. Der letzte Abschnitt vor dem Gipfel kann optional über den Klettersteig abgekürzt werden.

Der aufgrund der einfachen Anstiegsmöglichkeiten oft bestiegene Berg bietet bei guten Sichtverhältnissen eine sehenswerte Aussicht auf das Pillerseetal, die Kitzbüheler Alpen und die Hohen Tauern bis hin zum Chiemsee in Richtung Bayern.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Lt. Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen