Tirol (Bundesland)

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Tirol
Landesflagge Landeswappen
Landesflagge Landeswappen
Basisdaten
Landeshauptstadt: Innsbruck
Größte Stadt: Innsbruck
Landeshymne: Zu Mantua in Banden
ISO 3166-2: AT-7
Kürzel: T
Website: www.tirol.gv.at
Karte: Tirol in Österreich
Liechtenstein Schweiz Bodensee Vorarlberg Tirol Tirol Salzburg Kärnten Burgenland Wien Steiermark Oberösterreich Niederösterreich Italien Slowenien Deutschland Kroatien Slowakei Tschechien UngarnTirol in Austria.svg
Über dieses Bild
Politik
Landeshauptmann: Günther Platter (ÖVP)
Regierende Parteien: ÖVP und Grüne
Sitzverteilung im Landtag
(36 Sitze):
ÖVP 16
SPÖ 5
Grüne 5
FPÖ 4
Vorwärts 4
FRITZ 2
Letzte Wahl: 28. April 2013
Nächste Wahl: 2018
Bevölkerung
Einwohner: 715.888 (1. Jänner 2013)[1]
– Rang: 5. von 9
Bevölkerungsdichte: 57 Einw. pro km²
Ausländeranteil: 10,7 %[2] (2010)
Geographie
Fläche: 12.647,71 km²
– davon Land: 12.533,88 km² (99,1 %)
– davon Wasser: 113,83 km² (0,9 %)
– Rang: 3. von 9
Geographische Lage: 46° 39′ – 47° 45′ n. Br.
10° 06′ – 12° 58′ ö. L.
Ausdehnung: Nord–Süd: 107 km
West–Ost: 220 km
Höchster Punkt: 3798 m ü. A.
(Großglockner)
Tiefster Punkt: 465 m ü. A.
(Grenze bei Erl)
Verwaltungsgliederung
Bezirke: 1 Statutarstadt
8 Bezirke
Gemeinden: 279
– davon Städte: 11
– davon Marktgemeinden: 20
Karte: Tirol und Bezirke
Bezirk Imst Innsbruck Bezirk Innsbruck Land Bezirk Kitzbühel Bezirk Kufstein Bezirk Landeck Bezirk Lienz Bezirk Reutte Bezirk SchwazLage des Bezirks Karte A Tirol ohne.svg im Bundesland Tirol (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Lechtal
Oberinntal und Mieminger Plateau, im Vordergrund Seefeld
Swarovski Kristallwelten bei Wattens
Achensee
Stubaier Wildspitze, Stubaier Alpen
Hafelekar

Tirol ist ein Land im Westen Österreichs und Teil der historischen Alpenregion Tirol; die Landeshauptstadt ist Innsbruck. Das Land grenzt im Westen an Vorarlberg, im Osten an die Länder Salzburg und Kärnten, im Norden an Bayern in Deutschland, im Südwesten an den Kanton Graubünden in der Schweiz, im Süden an die Provinz Belluno und Südtirol in Italien.

Geographie[Bearbeiten]

Mit einer Fläche von 12.647,71 km² ist Tirol das drittgrößte Bundesland Österreichs. Es hat eine gemeinsame Grenze mit Deutschland, Italien und auch mit der Schweiz. Von allen Bundesländern hat es mit insgesamt 719 km die längste Außengrenze und mit 11,9 Prozent den geringsten Anteil an Dauersiedlungsraum der Landesfläche.[3]

Verwaltungsgliederung[Bearbeiten]

Das Bundesland ist in neun politische Bezirke gegliedert:

Die vierzehn größten Städte und Gemeinden[Bearbeiten]

Stadt/Markt/Gemeinde Einwohner
1. Jänner 2013
1. Innsbruck 122.458
2. Kufstein 17.891
3. Telfs 14.803
4. Schwaz 13.038
5. Hall in Tirol 12.956
6. Wörgl 12.806
7. Lienz 11.779
8. Imst 9552
9. Rum 8874
10. St. Johann in Tirol 8782
11. Kitzbühel 8168
12. Zirl 7802
13. Landeck 7750
14. Wattens 7639

Topographie[Bearbeiten]

Der höchste Berg – zugleich höchster Berg Österreichs – ist mit 3798 m ü. A. der Großglockner in Osttirol, der höchste Gipfel in Nordtirol ist die Wildspitze (3768 m ü. A.).

Gebirge in Tirol

Täler und wichtige Seitentäler:

Flüsse und wichtige Zuflüsse:

Klima[Bearbeiten]

Tirol gehört der gemäßigten Klimazone an und liegt im Grenzbereich zwischen atlantischem, kontinentalem und mediterranem Einfluss. Besonders vorherrschend ist das inneralpine Gebirgsklima, das subkontinentale Züge aufweist. Relativ feuchte Sommer, trockene Herbste, schneereiche Winter, aber auch starke lokale Unterschiede kennzeichnen das Klima.

Kettengebirge sind Wasserscheiden, während bei isolierten Gebirgsstöcken die Luft ausweichen kann. Die nördlichen Kalkalpen bestehen vor allem aus Gebirgsketten, wo es an Staulagen zu Niederschlag kommt. Die Leeseiten sind meist mild und trocken. Tirol steht wie ganz Mitteleuropa unter dem Einfluss der Westwetterzone, daher ist der nördliche Alpenrand am feuchtesten und schneereichsten.

Die inneralpinen Täler haben ein vergleichsweise mildes Klima aufzuweisen. Während die mittlere jährliche Niederschlagsmenge in Reutte noch 1.375 mm, am Nordrand des Karwendelgebirges etwa 2.000 mm und in Kufstein 1.330 mm beträgt, sind es um Innsbruck um die 900 mm und im obersten Inntal nur 600 mm. Prägend für die inneralpinen Täler sind auch große Tagesamplituden der Temperatur; so liegt das mittlere Tagesmaximum im Juli für Innsbruck mit 25,1 °C höher als das der meisten anderen Wetterstationen Österreichs.

Großen Einfluss auf die Temperaturen hat die mittlere Höhe von Tirol. Bis auf die Umgebung von Kufstein liegen die Siedlungen über 500 m. Das Gebirge verringert die mögliche Sonneneinstrahlung, besonders in den schmalen Nord-Süd-Tälern wie dem Ötztal und dem Pitztal.

Der Winter ist meist geprägt vom Wechsel zwischen schneereichen und schneearmen Witterungen. In den nördlichen Landesteilen (Unterland, Außerfern und Karwendelgebiet) sind dicke Schneedecken von 50 cm und mehr auch in Lagen unter 1000 m Seehöhe aufgrund des Nordstaueffektes, dessen Wirkung bei Kaltfronten besonders stark ausgeprägt ist, keine Seltenheit. Inneralpin schneit es bei solcher Witterung wenig bis gar nicht. Umgekehrt sind inneralpin gerade bei Eintreffen von Warmfronten größere Niederschlagsmengen möglich. Da die Niederschläge aufgrund der dann milderen Witterung in tieferen Lagen vielfach als Regen fallen, kommt es gerade im Oberinntal weitaus seltener zu einer dicken Schneedecke. So kommt es häufig vor, dass in Landeck und Innsbruck weniger Schnee liegt als in Wörgl oder Kufstein. Das Frühjahr ist im Alpenraum meist sehr unbeständig und regenreich, es kann zu Kälteeinbrüchen kommen. Im Sommer fällt der meiste Regen durch Gewitter. Der Herbst zeichnet sich oft durch lange Schönwetterperioden aus. Ein besonderes Wetterereignis ist der Föhn, der vor allem in den Übergangsjahreszeiten auftritt, am Patscherkofel Windgeschwindigkeiten bis zu 200 km/h und in Innsbruck bis zu 120 km/h erreichen kann und selbst im Spätherbst und Vorfrühling Temperaturen von über 20 °C möglich macht.

Geschichte[Bearbeiten]

Zur Geschichte vor 1918 siehe Tirol.

Das geteilte Tirol ab 1918, Nord- und Osttirol hellgrau hervorgehoben

Durch den Friedensvertrag von St. Germain 1919 von Südtirol getrennt, kam das Land Tirol (Nord- und Osttirol) zur neu gegründeten Republik Deutschösterreich (später Republik Österreich). Es gab verschiedene Bestrebungen für ein autonomes oder selbständiges Land oder den Anschluss an das Deutsche Reich. In den 1920er Jahren trat eine allmähliche Stabilisierung der Wirtschaft durch Industrie, Bauprojekte (Straßen, Elektrifizierung von Bahnstrecken, Kraftwerke) und dem Wiedereinsetzen des Tourismus (erste Seilbahnbauten) ein. Die einsetzende Weltwirtschaftskrise und die 1933 von Hitler verfügte Tausend-Mark-Sperre sorgten jedoch für einen starken Rückgang der Nächtigungszahlen, was die Wirtschaft schwer beeinträchtigte. Im Bürgerkrieg 1934 kam es am 13. Februar in Wörgl zu Gefechten zwischen dem sozialdemokratischen Republikanischen Schutzbund und bewaffneten Kräften der autoritären Regierung Dollfuß.

Infolge des Einmarsches der Wehrmacht am 12. März 1938 und dem Anschluss Österreichs an das Großdeutsche Reich wurde der Gau Tirol-Vorarlberg errichtet und Osttirol dem Gau Kärnten eingegliedert. Im Zuge der „Option“, des Umsiedlungsabkommens zwischen Hitler und Mussolini wanderten ab 1940 etwa 70.000 Südtiroler aus, die Hälfte davon fanden in eigens errichteten Siedlungen in Nord- und Osttirol Unterkunft. Im Laufe des Zweiten Weltkrieges wurde die Umsiedlung gestoppt. Ein Drittel der Ausgesiedelten kehrte nach 1945 wieder in ihre alte Heimat zurück. Die Herrschaft des NS-Regimes und die Kämpfe an allen Fronten forderten auch in Tirol zahlreiche Opfer. Ab 1943 begannen die Luftangriffe der Alliierten.

Als am 3. Mai 1945 amerikanische Truppen nach Innsbruck einrückten, konnte ihnen die Widerstandsbewegung bereits eine provisorische Landesleitung übergeben, die auch viele sinnlose Zerstörungen verhindert hatte. Im Sommer 1945 war Tirol dann Teil der französischen Besatzungszone, während Osttirol der britischen Zone zugeschlagen wurde. 1947 wurde Osttirol wieder mit Nordtirol vereinigt.

Nachdem am 15. Mai 1955 der österreichische Staatsvertrag unterzeichnet worden war, verließen die Besatzungstruppen das Land. In dieser Zeit setzte ein merkbarer wirtschaftlicher Aufschwung ein, und das Land wandelte sich von einer agrarischen in eine Industriegesellschaft mit einem bedeutenden Dienstleistungssektor. Dazu trug auch ein Wiederaufschwung des Tourismus bei. Ende der 1950er Jahre setzte ein regelrechter Straßenbauboom mit wichtigen Autobahn- und Tunnelbauten ein. Innsbruck war gemeinsam mit anderen Austragungsorten zweimal Schauplatz von Olympischen Winterspielen (1964 und 1976). Auf Anregung des Landeshauptmanns Eduard Wallnöfer wurde 1972 die Arbeitsgemeinschaft Alpenländer (Arge Alp) gegründet, um Fragen des Alpenraums von grenzüberschreitendem Interesse erörtern zu können. In den 1980er Jahren regte sich in der Bevölkerung zunehmend Kritik an den Auswirkungen des Verkehrs und des Massentourismus. Mit dem EU-Beitritt Österreichs 1995 und dem Inkrafttreten des Schengener Abkommens 1998 konnte die wirtschaftliche, kulturelle und politische Zusammenarbeit beiderseits des Brenners intensiviert werden, wozu auch die Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino beiträgt.

Politik[Bearbeiten]

Das Alte Landhaus in Innsbruck ist Sitz des Landtages

Siehe auch: Ergebnisse der Landtagswahlen in Österreich

Seit 2003 wurde Tirol von einer Koalition aus ÖVP und SPÖ regiert. Bei der Landtagswahl am 8. Juni 2008 verlor die ÖVP die absolute Mehrheit. Landeshauptmann ist seit 1. Juli 2008 Günther Platter (ÖVP).

Seit 2008 waren im Landtag neben der ÖVP die SPÖ mit ihrem Landesvorsitzenden Hannes Gschwentner, die Grünen mit ihrem Klubobmann Georg Willi, die FPÖ mit ihrem Klubobmann Gerald Hauser und die Liste FRITZ mit ihrer Klubobfrau Andrea Haselwanter-Schneider vertreten. Die ÖVP verfügte über 16 Mandate, die Liste FRITZ über 7 Mandate, die SPÖ über 5 Mandate, die FPÖ über 4 Mandate und die Grünen über 4 Mandate. Die „Christen“ und die KPÖ verpassten mit 1,4% bzw. 1,16% die Fünf-Prozent-Hürde und damit den Einzug in den Landtag.

Außer in der Legislaturperiode von 1999 bis 2003 und der jetzigen Legislaturperiode verfügte die ÖVP immer über die absolute Mehrheit im Landtag. Über das Proporzsystem waren jedoch auch die anderen Parteien in die Regierung eingebunden. Vor den Landtagswahlen 1999 wurde die Tiroler Landesverfassung jedoch verändert und das Proporzsystem wich dem Modell von Regierung und Opposition. Für die FPÖ und die Grünen bedeutete dies, dass sie 1999 die Landesregierung verlassen mussten. Nur die SPÖ blieb in der Landesregierung, da die ÖVP ohne absolute Mehrheit im Landtag auf einen Koalitionspartner angewiesen war und eine Große Koalition bildete.

Ab dem 18. November 2009 gab es sechs Klubs in Landtag, da die Gruppierung Bürgerforum Tirol-Klub mit zwei Mandaten als neuer Klub anerkannt wurde.

Als nächste Wahl nach der Landtagswahl 2009 fand die Gemeinderats- und Bürgermeisterwahl am 14. März 2010 statt.

Landtagswahl 2013[Bearbeiten]

Eine 2011 vom Landtag beschlossene Reform der Landtagswahlordnung brachte einige grundlegende Neuerungen: Vorzugsstimmen durften erstmals auch auf Landesebene anstatt nur auf Bezirksebene abgegeben werden, die Möglichkeit einer Koppelung von verschiedenen Listen wurde abgeschafft. Eine weitere Änderung wurde auch bei der Briefwahl eingeführt: anstatt spätestens acht Tage nach dem Wahltag müssen die Wahlkarten nun bereits am Wahlabend bei der Behörde eingetroffen sein.

Ein Kuriosum stellte die Kandidatur des Team Stronach in Tirol dar, für das drei Listen mit jeweils verschiedenen Spitzenkandidaten bei der Wahlbehörde eingereicht wurden.[4] Letztendlich ließ die Landeswahlbehörde nur die Liste zu, welche als Erste eingereicht worden war,[5] kurioserweise hatte gerade diese jedoch zunächst nicht die Unterstützung der Bundesorganisation bzw. von Frank Stronach selbst.[6] In der Folge kam es bei den Team Stronach-Listen unter anderem zu Massenaustritten und Aufrufen von Stronach-Kandidaten, "nicht Team Stronach" zu wählen.[7] [8]

Die ÖVP konnte trotz geringer Verluste ihre 16 Landtagssitze halten, SPÖ und FPÖ hielten ebenfalls trotz leichter Verluste ihre 5 bzw. 4 Sitze. Die Liste FRITZ verlor 5 ihrer 7 Landtagssitze, die Grünen gewannen als einzige bereits im Landtag vertretene Partei dazu und errangen einen 5. Sitz im Landtag. Das seit 2008 im Landtag vertretene Bürgerforum Tirol-Klub von Fritz Gurgiser trat unter dem neuen Namen BürgerKlub-Tirol zur Wahl an, verfehlte jedoch knapp die Fünf-Prozent-Hürde und damit beide Landtagssitze. Die Liste vorwärts Tirol trat unter ihrem Vorstandsvorsitzenden, dem ehemaligen SPÖ-Landesrat Hans Lindenberger zum ersten Mal an, erreichte 9,54% und erhielt damit 4 Sitze. Die KPÖ sowie die zum ersten Mal antretenden Parteien Team Stronach für Tirol, Für Tirol - Partei der Mitte und Piraten Partei Tirol erreichten jeweils weniger als 5% der Stimmen und verpaßten damit den Einzug in den Landtag, Die Christen traten bei der Wahl 2013 nicht mehr an.

Die Landtagswahlen am 28. April 2013 veränderten die politische Landschaft Tirols zum Teil erheblich:

  • Mit 11 Listen traten in Tirol die meisten Parteien bei einer Landtagswahl seit 1945 an;
  • Die Liste FRITZ wurde bei ihrem ersten Antreten 2008 aus dem Stand zweitstärkste Partei im Tiroler Landtag, da sie 7 Landtagssitze (und einen Sitz im Bundesrat) gewonnen hatte. 2013 verlor sie jedoch wieder 5 Sitze und damit ihre Position als zweitstärkste Partei in Tirol (allerdings hatte sie bereits 2009 2 Sitze nach der Abspaltung des BürgerKlub-Tirol unter Fritz Gurgiser eingebüßt);
  • Die Grünen schlossen mit der ÖVP die erste schwarz-grüne Koalition in Tirol (Landesregierung Platter II), damit endete die seit 68 Jahren bestehende de facto-Koalition der Tiroler ÖVP und SPÖ;[9]
  • Die SPÖ unter ihrem aktuellen Landesvorsitzenden Gerhard Reheis sitzt in Tirol seit 1945 zum allerersten Mal in der Opposition.

Landesregierung[Bearbeiten]

Nach den Landtagswahlen vom 8. Juni 2008 bildete die Landesregierung Platter I die bisherige Landesregierung, eine ÖVP-SPÖ-Koalition aus sechs Mitgliedern der ÖVP und zwei Mitgliedern der SPÖ. Zur ÖVP gehörten Landeshauptmann Günther Platter, der 1. Landeshauptmann-Stellvertreter Anton Steixner, Landesrätin Beate Palfrader, Landesrat Johannes Tratter, Landesrat Bernhard Tilg und Landesrätin Patrizia Zoller-Frischauf. Der SPÖ gehörten der 2. Landeshauptmann-Stellvertreter Hannes Gschwentner und Landesrat Gerhard Reheis an.

Seit den Landtagswahlen vom 28. April 2013 wird die Tiroler Landesregierung aus einer Koalition von ÖVP und den Grünen gebildet. Zur am 24. Mai 2013 gewählten Landesregierung Platter II gehören Günther Platter als Landeshauptmann, neue Stellvertreter sind Josef Geisler (ÖVP) als 1. Landeshauptmann-Stellvertreter und Ingrid Felipe (Grüne) als 2. Landeshauptmann-Stellvertreterin. Neu als Landesrätin hinzugekommen ist Christine Baur von den Grünen, die ÖVP-Landesräte bleiben wie bisher Beate Palfrader, Johannes Tratter, Bernhard Tilg und Patrizia Zoller-Frischauf.

Liste der Landeshauptmänner seit 1945[Bearbeiten]

Karl Gruber 4. Mai 1945 bis 11. Dezember 1945
Alfons Weißgatterer 11. Dezember 1945 bis 31. Jänner 1951
Alois Grauß 27. Februar 1951 bis 12. November 1957
Hans Tschiggfrey 12. November 1957 bis 30. Juni 1963
Eduard Wallnöfer 13. Juli 1963 bis 2. März 1987
Alois Partl 5. März 1987 bis 24. September 1993
Wendelin Weingartner 24. September 1993 bis 26. Oktober 2002
Herwig van Staa 26. Oktober 2002 bis 1. Juli 2008
Günther Platter seit 1. Juli 2008

Wappen[Bearbeiten]

Hauptartikel: Tiroler Wappen

Beschreibung: In Silber ein roter goldbewehrter und gekrönter rot gezungter Adler mit goldenen Kleestängeln auf den Flügeln von zwei grünen Zweigen nimbiert.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Wirtschaft[Bearbeiten]

Die Wirtschaftsstruktur in Tirol ist regional sehr unterschiedlich. Der Großraum Innsbruck hat eine Konzentration der Bildungs- und Verwaltungsinfrastruktur bei gleichzeitig vorhandenen größeren Industriebetrieben. Im Rest des Landes ist die Wirtschaft überwiegend durch Klein- und Mittelbetriebe geprägt, vor allem das Oberland, der Bezirk Kitzbühel und Osttirol sind von einer kleinbetrieblichen Struktur geprägt. Im Bezirk Kitzbühel sind aber auch Industrie- bzw. Dienstleistungsbetriebe mit europaweiter Bedeutung in den Bereichen Spanplatten, Pharmazie, Dämmstoff sowie Tourismus (Incoming und Outgoing) angesiedelt.

Die Industrie ist vor allem im Großraum Innsbruck, in den Bezirken Schwaz und Kufstein (Unterinntal) und im Raum Reutte vertreten.

Im Oberland und im Bezirk Kitzbühel dominiert der Tourismus. Er spielt im ganzen Land eine große Rolle. Der Bezirk Schwaz hat sowohl bedeutende Industriegegenden wie auch die wichtigen Tourismusregionen (Zillertal und Achensee) aufzuweisen. Tirol verfügt über circa 340.000 Gästebetten, etwa die Hälfte davon in Hotels, 30 % in Ferienwohnungen. Der Tiroler Tourismus beschäftigt etwa 53.000 Arbeitnehmer, viele davon jedoch nicht ganzjährig.[10]

Die Landwirtschaft spielt wirtschaftlich keine große Rolle, ist jedoch wichtig für das Selbstverständnis des Landes und für die Erhaltung des Landschaftsbildes.

Im Jahr 2006 lag das regionale Bruttoinlandsprodukt je Einwohner, ausgedrückt in Kaufkraftstandards, bei 129,9 Prozent des Durchschnitts der EU-27.[11]

Im Vergleich mit den Bewohnern der anderen österreichischen Bundesländer verdienen die Tiroler am wenigsten. Während das mittlere Brutto-Jahreseinkommen 2005 österreichweit bei 22.611 Euro lag, verdiente der durchschnittliche Tiroler im selben Zeitraum nur 20.671 Euro.[12]

Wirtschaftsstruktur nach Sektoren[Bearbeiten]

Struktur (2001)[Bearbeiten]
  • Primärer Sektor: 1,2 %
  • Sekundärer Sektor: 28,0 %
  • Tertiärer Sektor: 70,8 %

Verkehr[Bearbeiten]

Tirol ist schon historisch gesehen ein zentraler Schnittpunkt europäischer Fernstraßen. Die wichtigste Nord-Süd-Verbindung des Römischen Reiches die Via Claudia Augusta führte bereits 15 v. Chr. durch Tirol. Auch in der Gegenwart ist Tirol an den internationalen Flug, die Bahn und an den Straßenverkehr angeschlossen. Mit dem Flughafen Innsbruck steht Tirol ein international genutzter Flughafen zur Verfügung. Weiters bestehen einige Kleinflugplätze in verschiedenen Orten, beispielsweise in St. Johann in Tirol, in Höfen im Außerfern oder in Langkampfen. Viele ÖPNV-Unternehmen sind im Verkehrsverbund Tirol tariflich zusammengefasst.

Straße[Bearbeiten]

Zwei Autobahnen durchziehen das Land: bei Kufstein beginnt der Tiroler Teil der Inntalautobahn, welche bei Rosenheim in Bayern an die Autobahn München - Salzburg führt und damit die einzige durchgehende Autobahnverbindung nach Ostösterreich über das Große Deutsche Eck darstellt. Von Kufstein führt die Inntalautobahn durch das Inntal, vorbei an den Städten Wörgl, Schwaz, Hall, Innsbruck, Imst nach Landeck. Dort geht die Inntalautobahn über in die Arlbergschnellstraße, welche bei St. Anton das Land durch den Arlberg Straßentunnel mit Vorarlberg verbindet. Bei Innsbruck gibt es einen Autobahnknoten mit der Brenner Autobahn, welche in Richtung Süden durch das Wipptal bis an die italienische Staatsgrenze führt.

Eine wichtige innerösterreichische Verbindung (kleines deutsches Eck) ist die B178 (Loferer Straße), die von Kirchbichl über St. Johann in Tirol nach Unken führt. Verbindungen nach Deutschland ebenfalls auf Bundesstraßenniveau bestehen bei Vils in die Richtungen Kempten und Füssen, bei Ehrwald nach Garmisch-Partenkirchen, bei Scharnitz nach Mittenwald, durch das Achental über den Achenpass nach Tegernsee, bei Kössen nach Reit im Winkl sowie nach Schleching, bei Niederndorf nach Aschau im Chiemgau sowie nach Oberaudorf und bei Kufstein nach Kiefersfelden. Zu Italien bestehen Bundesstraßenverbindungen von Sillian nach Innichen, durch das Wipptal und über den Brennerpass nach Sterzing, durch das Ötztal am Timmelsjoch und durch das obere Inntal über den Reschenpass nach Meran. Mit der Schweiz besteht eine Verbindung durch das Obere Gericht ins Engadin.

Bahn[Bearbeiten]

Heutiges Angebot[Bearbeiten]

Die Nord-Süd-Verbindung von München nach Verona führt bei Kufstein auf Tiroler Boden, dann nach Innsbruck und als Brennerbahn auf den Brennerpass, wo sie das Land wieder in Richtung Italien verlässt. Seit 1994 steht für den Güterverkehr die Umfahrung Innsbruck zur Verfügung, wodurch die Landeshauptstadt Innsbruck sowie die Stadt Hall von einem Großteil des Gütertransitverkehrs nicht mehr durchfahren werden müssen.

Die Ost-West-Verbindung von Wien über Linz und Salzburg führt als Unterinntalbahn in zwei Varianten durch Tirol: Die kürzere und schnellere Variante führt von Salzburg über Rosenheim bis Kufstein ohne Halt durch Deutschland, die längere und einzige innerösterreichische Strecke führt als Salzburg-Tiroler-Bahn von Salzburg über Schwarzach/St. Veit, wo sie bei Hochfilzen nach Tirol kommt und über St. Johann in Tirol und Kitzbühel bis nach Wörgl führt, um im dortigen Wörgler Hauptbahnhof wieder auf die Westbahn zu treffen. Diese führt durch das Inntal, an Innsbruck vorbei, dann als Arlbergbahn über den Arlberg nach Feldkirch in Vorarlberg, wo sich die Strecke Richtung Bregenz und Buchs in der Schweiz teilt.

Täglich zweimal gibt es durchgehende Züge von Innsbruck in Nordtirol nach Lienz in Osttirol. Diese Züge benutzen die Strecke durch Südtirol und halten auch auf italienischem Staatsgebiet an allen Stationen. Die Strecke führt zunächst in südlicher Richtung über Brenner bis Franzensfeste und zweigt dort nach Osten von der Brennerbahn ab, bis sie hinter Innichen bei Weitlanbrunn wieder auf österreichisches Gebiet trifft. Am 14. Dezember 2013 wurde der Zug eingestellt; seit 15. Dezember 2013 verkehrt nun ein Doppelstockbus mit Direktverbindung von Lienz nach Innsbruck und daher gibt es in Südtirol auch keine Zustiegsmöglichkeit mehr.

Daneben gibt es noch weniger befahrene internationale Eisenbahnverbindungen, etwa die Außerfernbahn, die Reutte mit Kempten im Allgäu und Garmisch-Partenkirchen verbindet oder auch die Mittenwaldbahn, welche von Innsbruck über Seefeld und Mittenwald ebenfalls nach Garmisch-Partenkirchen führt.

Tirol besitzt auch ansonsten ein gutes Verkehrsinfrastruktursystem mit vier weiteren Eisenbahnstrecken: Die Stubaitalbahn der IVB (Linie STB) von Innsbruck nach Fulpmes, die Innsbrucker Mittelgebirgsbahn der IVB (Linie 6) von Innsbruck nach Innsbruck-Igls, die Zillertalbahn von Jenbach nach Mayrhofen und die nur im Sommer verkehrende Achenseebahn ebenfalls von Jenbach aus nach Seespitz. Rückgrat des Nahverkehrs in der Landeshauptstadt ist das im Ausbau befindliche Innsbrucker Straßenbahn- und Stadtbahnsystem, Rückgrat des Regionalverkehrs im Zentralraum die S-Bahn Tirol. Ebenfalls wichtig für den öffentlichen Personenverkehr ist das Regiobusnetz des VVT, welches auch die höher gelegenen Täler erschließt.

Erschließungsgeschichte[Bearbeiten]

Die Anbindung Tirols an das Eisenbahnnetz begann mit der am 24. November 1858 von der Nordtiroler Staatsbahn eröffneten Unterinntalbahn von Kufstein nach Innsbruck. Die Brennerbahn wurde von der privaten k.k. Südbahngesellschaft gebaut und ging 1867 in Betrieb. Die erste damals innerösterreichische Verbindung von Wien nach Tirol wurde mit der Fertigstellung der Pustertalbahn im November 1871 geknüpft. Die erste heute noch innerösterreichische Verbindung schuf 1875 die seit 1873 gebaute Salzburg-Tiroler-Bahn. Die Arlbergbahn nach Westen wurde 1883 bis Landeck in Betrieb genommen, 1884 in ganzer Länge bis Bludenz in Vorarlberg. Die seit 1895 betriebene Außerfernbahn hat seit ihrem Bestehen nur Anschluss an das bayrische Netz (Garmisch und Kempten). Die 1910 bis 1912 erbaute Mittenwaldbahn ist eine der ersten Normalspurbahnen, die von Anfang an elektrifiziert war.

Die Bildung eines vollwertigen Eisenbahnsystems zur Anbindung der Nebentäler (es existierten z. B. Projekte für die Erschließung des Oberen Gerichtes mit der Reschenbahn, des Ötztales, des Alpbachtales, des Iseltales) wurden durch den Ausbruch des Ersten Weltkrieges vereitelt und danach nicht mehr in Angriff genommen.

Kunst und Kultur[Bearbeiten]

Vorgeschichte und Römerzeit[Bearbeiten]

In der Urnenfelderzeit gab es durch den Bergbau zahlreiche Siedlungen. In der Römerzeit ist die Stadt Aguntum bei Lienz die einzig nennenswerte Ansiedlung geblieben.

Romanik[Bearbeiten]

Aus romanischer Zeit ist vergleichsweise wenig erhalten, da im Gegensatz zu Südtirol viele Kirchen und Burgen später um- oder neugebaut wurden. Beispiele sind die Leonhardkapelle in Nauders und die Nikolauskirche in Matrei in Osttirol. Die Malerei lehnt sich an die byzantinische Strenge an.

Das Goldene Dachl in Innsbruck

Gotik[Bearbeiten]

Die Gotik konnte sich in Tirol besonders im 15. Jahrhundert ausbreiten, als durch viele Bergwerke Reichtum ins Land strömte. Vieles konnte spätere Umbauten überstehen, was sich an den spitzen Kirchtürmen zeigt, die auch nach einer Barockisierung meist erhalten blieben. Landeck, Schwaz und Seefeld sind Beispiele dafür. Neben kirchlichen Bauten entstanden weltliche wie das Rathaus und Burg Hasegg in Hall, Stadtturm und Goldenes Dachl in Innsbruck. Im Inntal entstand der Typus der Inn-Salzach-Stadt, zu sehen etwa in Innsbruck, Hall und Rattenberg.

Renaissance[Bearbeiten]

Der Renaissance-Stil findet im Laufe des 16. Jahrhunderts Eingang in Tirol. Es entstanden nur wenige, dafür bedeutende Werke, wie die Schlösser Ambras und Tratzberg und das Grabmal Kaiser Maximilians I. in der Hofkirche. Zahlreiche Häuser der Innsbrucker Altstadt stehen am Übergang von der Gotik zur Renaissance. Der Innsbrucker Raum ist schon seit der Spätgotik ein bedeutendes europäisches Zentrum des Bronzegusses.

Im Oberland finden sich Fassadenmalereien auf Gasthöfen und Bürgerhäusern (z.B. in Oetz, Habichen, Wenns, Kauns, Ladis).

Barock und Rokoko[Bearbeiten]

Die Barocke Prachtentfaltung geht auf die Gegenreformation zurück, erste Verbreitung barocker Formen zeigten sich in Tirol ab etwa 1620.

Die ersten nennenswerten Barockbauten sind die Servitenkirche bei Volders und die Jesuitenkirche in Innsbruck, beide italienisch beeinflusst. Die bedeutende Baumeisterfamilie Gumpp bestimmte über drei Generationen lang die Architektur Innsbrucks. Georg Anton Gumpp schuf das Landhaus und die Umgestaltung des Stift Stams im Oberinntal. Der Innsbrucker Dom stammt vom bedeutenden Füssener Baumeister J. Herkomer. Weitere bedeutende Künstler des Barock sind Jakob Prandtauer (Stift Melk), Paul Troger und die Malerfamilie Zeiller im Außerfern als Vertreter der Lüftlmalerei, einer volkstümlichen Fassadenmalerei. Im Unterland ist die Familie Singer tätig. Franz de Paula Penz wirkt als geistlicher Baudirektor, durch ihn entstanden viele Dorfkirchen südlich von Innsbruck. Sein Hauptwerk ist die Wiltener Basilika, die als ein Höhepunkt des Rokoko gilt. Rokokostuck ziert auch die Fassade des Helblinghauses in Innsbruck.

19. Jahrhundert[Bearbeiten]

Der Maler Franz von Defregger prägte das künstlerische Bild des tirolerischen Bauernlebens

Ende des 18. Jahrhunderts entsteht als Gegenbewegung zum Barock der Klassizismus mit einfacher, streng gegliederter Architektur. In Ansätzen zeigt er sich bei der Kirche von Neustift im Stubaital, deutlicher bei jener von Reith bei Kitzbühel. Die Napoleonischen Kriege und die darauffolgende Wirtschaftskrise sind einer weiteren Bautätigkeit abträglich. Die Fassade des Landestheaters in Innsbruck von 1846 weist klassizistische Säulen auf.

Ab der Mitte des 19. Jahrhunderts werden mehrere Kirchenbauten im Stil des Historismus (Neuromanik und Neugotik) errichtet, so etwa in Telfs, Weerberg, St. Nikolaus. Großflächige Wandmalereien der Kircheninnenräume nehmen den Renaissance-Stil der Nazarener wieder auf.

Der ornamentale Jugendstil an der Jahrhundertwende hinterlässt nur wenige Spuren in Tirol. Die bedeutendsten sind in Kufstein zu finden, sowie beim Winklerhaus bei der Triumphpforte in Innsbruck.

Literatur und Malerei verzeichnen im 19. Jahrhundert einen Aufschwung. Franz von Defregger und sein Schüler Albin Egger-Lienz prägen mit seinen Genrebildern aus dem Tiroler Bauernleben das Bild von Tirol. Der Geologieprofessor und Geograf Adolf Pichler war zunächst Wissenschaftler, später wurde er zu einem der einflussreichsten Dichter des 19. Jahrhunderts. Mit dem Dramatiker Franz Kranewitter bricht die Tiroler Literatur in die Moderne auf.

20. Jahrhundert[Bearbeiten]

Albin Egger-Lienz steht am Beginn der Moderne, Alfons Walde nimmt seine Motive wieder auf und betätigt sich als Architekt der Hahnenkamm-Seilbahnstationen in Kitzbühel. Einige Werke des Dramatikers Karl Schönherr wurden Welterfolge. 1910 wurde durch Ludwig von Ficker die Literaturzeitschrift Der Brenner gegründet, ein Forum für Kulturkritik. Er war auch Förderer von Georg Trakl.

In der Architektur kommt es nach dem Ersten Weltkrieg zu einer Erneuerungsbewegung, getragen vor allem von Clemens Holzmeister und Alois Welzenbacher. Max Weiler sorgte mit seinen Fresken in der Theresienkirche auf der Innsbrucker Hungerburg für einen Skandal. Er gestaltete unter anderem 1954 auch die Wandbilder am Hauptbahnhof, die abgenommen und am Neubau des Hauptbahnhofs 2004 wieder aufgehängt wurden. Paul Flora hat einen der Karikatur ähnlichen Zeichenstil.

Kritisch mit Tirol und den Auswirkungen des Massentourismus setzen sich Markus Wilhelm, Hans Haid und Felix Mitterer auseinander. Mitterers bekanntestes Werk ist wohl die Fernsehsatire Die Piefke-Saga.

Bevölkerung[Bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Dialekte[Bearbeiten]

In Tirol werden vorwiegend südbairische Dialekte gesprochen (siehe Bairisch). Kennzeichnend für das Tirolerische ist die sch-Aussprache des s in sp, st usw. und das angeriebene k als kch. Die Dialekte im Tiroler Unterland weisen Übergangsmerkmale zum Mittelbairischen auf, und die in Osttirol gesprochenen Dialekte haben Ähnlichkeiten mit dem Pustertaler Dialekt in Südtirol und mit den Dialekten in Kärnten. Weiters werden in Teilen des Außerferns Alemannische Dialekte gesprochen. Die Dialekte im Westen Tirols weisen insgesamt deutliche Übergangsmerkmale zum Alemannischen und Schwäbischen auf.

Siehe auch: Dialekte in Tirol

Literatur[Bearbeiten]

  • Helmut Reinalter (Hrsg.): Handbuch zur neueren Geschichte Tirols. Universitätsverlag Wagner, Innsbruck; mehrteiliges Werk:

Weblinks[Bearbeiten]

 Portal: Tirol – Übersicht zu Wikipedia-Inhalten zum Thema Tirol
 Commons: Tirol (Bundesland) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wiktionary: Tirol – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistik Austria - Bevölkerung zu Jahres- und Quartalsanfang
  2. Bevölkerung zu Jahresbeginn seit 2002 nach zusammengefasster Staatsangehörigkeit - Tirol, Statistik Austria
  3. Dauersiedlungsraum der Bundesländer, Gebietsstand 2013, Statistik Austria (PDF)
  4. [1]
  5. [2]
  6. [3]
  7. [4]
  8. [5]
  9. Zusätzlich gewannen die Grünen im Wahlkreis Innsbruck die relative Mehrheit und konnten diese bei den Nationalratswahlen 2013 halten. In Innsbruck hatte seit 1945 die ÖVP bzw. eine Koalition der beiden konservativen Parteien Für Innsbruck und ÖVP die Mehrheit.
  10. tiroler.land, Ausgabe 3, Juni 2011
  11. Eurostat Pressemitteilung 23/2009: Regionales BIP je Einwohner in der EU27 (PDF-Datei; 360 kB)
  12. Die Presse, 20. Dezember 2006, Nr. 17.660, S. 3.