Mohnenfluh

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Mohnenfluh
Mohnenfluh, Blick über die Bregenzer Ach. Links über dem bewaldetem Grat die Juppenspitze, rechts die kleine Kuppe des Zuger Hochlichts.

Mohnenfluh, Blick über die Bregenzer Ach. Links über dem bewaldetem Grat die Juppenspitze, rechts die kleine Kuppe des Zuger Hochlichts.

Höhe 2542 m ü. A.
Lage Vorarlberg, Österreich
Gebirge Lechquellengebirge
Dominanz 2,13 km → Butzenspitze
Schartenhöhe 383 m ↓ südwestl. Butzensee
Koordinaten 47° 13′ 57″ N, 10° 6′ 9″ OKoordinaten: 47° 13′ 57″ N, 10° 6′ 9″ O
Mohnenfluh (Vorarlberg)
Mohnenfluh

Die Mohnenfluh ist ein 2542 m hoher Berg im Lechquellengebirge im österreichischen Bundesland Vorarlberg.

Die Mohnenfluh ist nach der Braunarlspitze, der Kleinspitze und der Butzenspitze der vierthöchste Gipfel im Raum Schröcken. Der Aufstieg erfolgt in der Regel über den Mohnensattel (2315 m) und den Südgrat. Ihr ist die 2412 m hohe Juppenspitze, welche aber als eigenständiger Gipfel gilt, im Nordosten vorgelagert. Südlich des Mohnensattels steht das 2371 m hohe Zuger Hochlicht[1], auf dem sich noch die Ruinen einer ehemaligen Seilbahnstation befinden. An der Ostflanke der Mohnenfluh oberhalb von Schröcken in etwa 2400 m entspringt die Bregenzer Ach.

Name[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Name "Mohn(-en)" stehe möglicherweise im Zusammenhang mit dem Mond.[2] Da sich in der Nähe auch Bergmähder befinden, kann auch eine Ableitung von "Mahd" / "Mähen" gegeben sein. Adelung nennt als Bedeutung für "Fluh" ("Fluhe") in seinem Grammatisch-kritischen Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart[3], als "ein nur im Oberdeutschen, besonders der Schweiz übliches Wort": "eine Steinmasse, welche sich in einer beträchtlichen Breite erstrecket, ein Flötz, oft aber auch eine Steinmasse von beträchtlicher Höhe" bzw. "eine Felsenwand, ein Fels; wo es bald Fluh, Fluhe, Flii, Fluc u. s. f. lautet."

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Mohnenfluh – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Dieter Seibert: Gebietsführer Bregenzerwaldgebirge und Lechquellengebirge, 1. Auflage 1989, ISBN 3-7633-3328-2, S. 149.
  2. Josef Zösmair, Die Bergnamen Vorarlbergs, UT: möglichst auf urkundlicher Grundlage erklärt, Verlag der Vorarlberger Buchdruckerei-Gesellschaft m.b.H., Dornbirn 1923, S. 28.
  3. Suche im Faksimile und mit Volltext in der Ausgabe Wien 1811.