Thierry Guetta

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Thierry „Mr. Brainwash“ Guetta (* 1966 in Garges-lès-Gonesse bei Paris) ist ein französischstämmiger Streetart-Künstler, der eine Hauptrolle im Film Exit Through the Gift Shop spielt.

Mr.-Brainwash-Stencil, fotografiert in Paris im Februar 2007

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Guetta drehte laut Exit Through the Gift Shop einen Film über seinen Cousin, den Graffiti-Künstler Invader und lernte dabei im Jahr 2005 Banksy kennen. Dieser soll ihn dazu überredet haben, ihm die Regie zu überlassen und selbst die Kunst zu machen.[1] Sein Werdegang in der Kunstszene wird als ein Gag von Banksy angesehen, der zeigen wollte, dass die kommerzielle Vermarktung von Street Art kein Talent und Können voraussetzt. Banksy sagte über ihn „Mr. Brainwash is a force of nature, he’s a phenomenon. And I don’t mean that in a good way.“ (Mr. Brainwash ist eine Naturgewalt, ein Phänomen. Und ich meine das nicht im positiven Sinne.)[2] Auch die einleitenden Worte von Banksy zu seinem Film lassen auf einen satirischen Hintergrund schließen: „I guess my ambition was to make a film that would do for graffiti art what ‚The Karate Kid‘ did for martial arts – a film that would get every schoolkid in the world picking up a spray can and having a go… As it turns out, I think we might have a film that does for street art what ‚Jaws‘ did for waterskiing.“[3][4]

Guetta ist, neben Banksy, die Hauptperson im ironischen Dokumentarfilm Exit Through the Gift Shop aus dem Jahr 2010.

Spekulation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es hält sich hartnäckig die Meinung, dass es sich bei Thierry Guetta um eine fiktive Person oder gar um Banksy selbst handelt. Dies liegt hauptsächlich darin begründet, dass es Kommentatoren gibt, die den Film Exit Through the Gift Shop als Mockumentary bezeichnen.[5] Allerdings wird auch die gegenteilige Meinung vertreten.[6]

In einem Interview verneint der Regisseur vehement die Vorwürfe, dass der Film fiktiv sei.[7]

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ausstellungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2008
  • Life Is Beautiful, Los Angeles, Kalifornien (solo)
  • Miami Art Basel, November
  • Fader Fort, New York City, 22.-25. Oktober
2009
  • Worlds on Fire, Pacific Electric Lofts’ Building, Los Angeles, Kalifornien
  • Icons, New York City, 14. Februar

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Shepard Fairey Delivers Banksy Movie Spoiler, Animal New York, Bucky Turco, 22 Januar 2010 (englisch)
  2. Ausstellung „Life is beautiful“ (englisch)
  3. Banksy lies low at Berlin Film Festival, BBC, Emma Jones, 15. Februar 2010 (englisch)
  4. Ich wollte einen Film drehen, der für die Graffitikunst das bewirkt, was „Karate Kid“ für die Kampfkunst war – einen Film der jeden Schüler veranlasst, die Spraydose zu nehmen und loszulegen. Was herauskam, war ein Film, der für die Straßenkunst das tut, was „Der weiße Hai“ fürs Wasserskifahren getan hat.
  5. „Here’s Why the Banksy Movie Is a Banksy Prank“, Fast Company, Alissa Walker, 14. April 2010 (englisch)
  6. „this story’s too good, too weirdly rich, to be made up“, (englisch)
  7. „Interview mit dem Regisseur“, (englisch)
  8. http://www.mrbrainwash.com/storepieces/onelove.html

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]