Museum für Völkerkunde Burgdorf

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Das Museum für Völkerkunde Burgdorf befindet sich seit 2001 im Schloss Burgdorf in Burgdorf BE. Es beherbergt Objekte aus Neuguinea (Nias, Bali), aber auch aus Afrika (Äthiopien/Abessinien) und Asien (Südindien).

Der erste Konservator des 1908 als «Schiffmann’sche Sammlung» gegründeten Museums war bis 1938 Arnold Kordt. Viele Exponate stammen aus dem Nachlass von Heinrich Schiffmann, dem Sohn erfolgreicher Burgdorfer Käseexporteure, der auf seinen Reisen viele ethnografische Gegenstände erwarb und sie der Stadt vererbte.[1]

Mit der Umnutzung des Schloss Burgdorf in ein Museum, Jugendherberge und Restaurant 2017–2020 wurde die Ethnologische Sammlung Teil des neu konzeptionierten Museum Schloss Burgdorf. Zahlreiche ethnologische Objekte werden heute in den neu gestalteten «Wunderkammern» gemeinsam mit kulturhistorischen Objekten präsentiert.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Museum für Völkerkunde Burgdorf (Hrsg.): Einblicke, Durchblicke, Ausblicke. Burgdorf 1995
  • F. V.: Die ethnografische Schiffmannsammlung von Burgdorf. In: Die Berner Woche in Wort und Bild: ein Blatt für heimatliche Art und Kunst. Band 9, Heft 45, 1919, S. 533–536. (Digitalisat)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Reto Wissmann, Uralte Kulturgüter vergammeln. In: Der Bund vom 17. Oktober 2011.