N’Zeto

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N'Zeto
N'Zeto (Angola)
N'Zeto
N'Zeto
Koordinaten 7° 13′ S, 12° 51′ OKoordinaten: 7° 13′ S, 12° 51′ O
Basisdaten
Staat Angola

Provinz

Zaire
Município N’Zeto
Comuna N’Zeto
Fläche 10.120 km²
Einwohner 59.000 (2014)
Dichte 5,8 Ew./km²
Politik
Bürgermeister Pedro Miguel Lito[1]

N’Zeto (auch Nzeto, bis 1975 Ambrizete) ist eine Stadt und ein Landkreis im Norden Angolas. Der Fluss Mbridge mündet hier in den Atlantik.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Ortschaft wurde am 23. Juni 1934 unter Portugiesischer Kolonialverwaltung zur Kleinstadt (Vila) erhoben.[2]

Sie trug den portugiesischen Ortsnamen Ambrizete (gelegentlich auch Ambrisete). Nach der Unabhängigkeit 1975 erhielt sie ihren heutigen Namen.

Verwaltung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

N'Zeto ist Sitz eines gleichnamigen Kreises (Município) in der Provinz Zaire. Der Kreis umfasst eine Fläche von 10.120 km² mit etwa 59.000 Einwohnern (Schätzung 2014).[3] Die Volkszählung 2014 soll fortan gesicherte Bevölkerungsdaten liefern.

Der Kreis N'Zeto setzt sich aus vier Gemeinden (Comunas) zusammen:

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

N'Zeto verfügt über einen Flughafen. IATA-Flughafencode: ARZ, ICAO-Code: FNZE.

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Ort ist traditionell der Fischfang von Bedeutung, auch Meersalzgewinnung ist zu nennen. Daneben wird vor allem Landwirtschaft betrieben, mit Getreide und Gemüse als Hauptanbauprodukte. Das israelische Unternehmen Agrarius betreibt zudem eine industrielle Eierproduktion im Kreis.[1]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Artikel vom 13. Februar 2014 zum Besuch eines Parlamentsabgeordneten in N'Zeto, staatliche Nachrichtenagentur ANGOP, abgerufen am 11. Mai 2014
  2. Artikel vom 22. Juni 2012 zum 78. Jahrestag der Erhebung N'Zetos zur Kleinstadt, staatliche Nachrichtenagentur ANGOP, abgerufen am 11. Mai 2014
  3. Artikel vom 8. April 2014 über neue Schulbauprojekte im Kreis N'Zeto, staatliche Nachrichtenagentur ANGOP, abgerufen am 11. Mai 2014