Nebenläufigkeit

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Beim Philosophenproblem (engl. Dining Philosophers Problem) handelt es sich um ein Fallbeispiel aus dem Bereich der Theoretischen Informatik.
Dieser Artikel oder Abschnitt bedarf einer Überarbeitung. Näheres ist auf der Diskussionsseite angegeben. Hilf mit, ihn zu verbessern, und entferne anschließend diese Markierung.

Die Nebenläufigkeit, auch Parallelität (englisch concurrency) genannt, ist in der Informatik die Eigenschaft eines Systems, mehrere Berechnungen, Anweisungen oder Befehle gleichzeitig ausführen zu können. Es kann sich dabei um völlig unabhängige Anweisungen handeln, bis hin zur gemeinsamen Bearbeitung einer Aufgabe. Sie können dabei auch miteinander interagieren (z. B. um Zwischenergebnisse auszutauschen).

Die Operationen können dabei nur scheinbar nebenläufig (parallel), im sogenannten präemptiven Multitasking, auf einem Prozessor ausgeführt werden oder auch echt nebenläufig auf

Die Grenze zum Parallelrechner im eigentlichen Sinne ist bei den Ansätzen zur echten Parellität fließend.

Nebenläufige Prozesse können u. a. durch Petri-Netze oder Parallel Random Access Machines beschrieben und analysiert werden.

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Peter Ziesche: Nebenläufige & verteilte Programmierung. W3L, 2004, ISBN 3-937137-04-1.
  • Douglas Schmidt, Michael Stal, Hans Rohnert, Frank Buschmann: Pattern-orientierte Softwarearchitektur, Muster für nebenläufige und vernetzte Objekte. dpunkt 2002, ISBN 3-89864-142-2.