Nervenkompressionssyndrom

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Klassifikation nach ICD-10
G56 Mononeuropathien der oberen Extremität
G57 Mononeuropathien der unteren Extremität
G58 Sonstige Mononeuropathien
ICD-10 online (WHO-Version 2013)

Unter einem Nervenkompressionssyndrom versteht man eine chronische Druckschädigung eines peripheren Nerven. Diese tritt in der Regel an anatomisch besonders exponierten Stellen auf. Fast alle Nervenkompressionssyndrome lassen sich chirurgisch sehr erfolgreich behandeln und führen zu einer kompletten Erholung des Nerven, wenn die Schädigung nicht zu lange angedauert hat.

Beispiele für Nervenkompressionssyndrome[Bearbeiten]

Nervus medianus
  • Karpaltunnelsyndrom: Kompression des Nervus medianus im sogenannten Karpaltunnel an der Handgelenkbeugeseite (häufigstes Nervenkompressionssyndrom)
  • Pronator-Teres-Syndrom
  • Nervus interosseus anterior-Syndrom
Nervus ulnaris
Nervus radialis
  • Wartenberg-Syndrom: Kompression des Ramus superficialis des Nervus radialis an der speichenseitigen Streckseite des Unterarms
Nervus cutaneus femoris lateralis
Nervus tibialis
Nervus peroneus communis
Nervus fibularis profundus
  • Vorderes Tarsaltunnelsyndrom: Kompression des sensiblen Endasts des Nervus fibularis profundus am Fußrücken
Nervus trochlearis

Literatur[Bearbeiten]

Bohndorf, Imhof, Wörtler: Radiologische Diagnostik der Knochen und Gelenke, Georg Thieme Verlag, 2013, Seite 498ff. ISBN 9783131632135

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