Neutralismus (Internationale Politik)

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Neutralismus (adj. neutralistisch[1]), auch positiver Neutralismus[2], ist die prinzipielle Bündnislosigkeit eines Staates. Er wird deshalb auch als Nationalneutralismus bezeichnet.

Der Neutralismus wird von unterschiedlichen Ländern unterschiedlich gehandhabt. Wegen der Nachsilbe -ismus und wegen prinzipieller Kritik an der Bündnislosigkeit wird der Begriff oft auch polemisch verwendet. In der Zeit des Kalten Kriegs wurde darunter die grundsätzliche Bündnisfreiheit der Bewegung der Blockfreien Staaten verstanden. In den 1930er Jahren wurde damit die außenpolitische Doktrin der USA bezeichnet (doktrinärer Neutralismus).[3]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Duden (abgefragt am 14. Mai 2010)
  2. Wissen.de@1@2Vorlage:Toter Link/www.wissen.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. (abgefragt am 14. Mai 2010)
  3. Manfred P. Emmes: Die Außenpolitiken der USA, Japans u. Deutschlands im wechselseitigen Einfluß von der Mitte des 19. bis Ende des 20. Jahrhunderts; Verlag Münster; 2000. (S. 41)