Nimos

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Nimos (Νίμος)
Gewässer Mittelmeer
Inselgruppe Dodekanes
Geographische Lage 36° 39′ 10″ N, 27° 50′ 47″ OKoordinaten: 36° 39′ 10″ N, 27° 50′ 47″ O
Nimos (Griechenland)
Nimos
Länge 3,4 km
Breite 1,7 km
Fläche 4,648 km²
Höchste Erhebung 363 m
Einwohner unbewohnt

Nimos (griechisch Νίμος (f. sg.)) ist die größte unbewohnte griechische Insel der Gemeinde Symi in der Region Südliche Ägäis.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nimos liegt am Ausgang des Dorischen Golfs (Κόλπος της Δωρίδος, auch Golf von Hisarönü, türkisch Hisarönü Körfezi) und wird im Südwesten durch eine etwa 150 m schmale Meerenge von Symi getrennt. Die Entfernung zur kleinasiatischen Küste beträgt nach Norden und Osten etwa 9 km, nach Westen 14 km. Die Küstenlinie ist im Norden stark zerklüftet, die höchste Erhebung erreicht 363 m.[1] Der Pflanzenbewuchs ist spärlich und wird von den typischen Vertretern der Phrygana bestimmt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf Nimos konnten Spuren menschlicher Besiedelung von der Jungsteinzeit (4. Jahrtausend v. Chr.) bis in die mykenische Zeit (etwa 1600–1050 v. Chr.) nachgewiesen werden. Aus hellenistischer Zeit existieren turmähnliche Strukturen, sogenannte Kastra (Κάστρα).

Die Insel war 1971 noch von sechs Schäfern bewohnt. Heute werden während der Sommermonate Ausflüge aus Symi zu den Stränden und der Kirche Panagia tis Apokoui (Παναγία της Αποκουή) angeboten.

Bevölkerungsentwicklung von Nimos[2]
Jahr 1947 1951 1961 1971 1981 1991 2001[3] 2011[4]
Einwohner - 18 - 6 - - - 0

Naturschutz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zusammen mit der Ostseite von Symi sowie weiteren kleinen Inseln ist Nimos im Natura-2000-Netz der Europäischen Union als GR 4210025 Anatolika Tmima nisou Symis & Nisides (Ανατολικό Τμήμα νήσου Σύμης & Νησίδες Κούλουνδρος-Σεσκλί-Τρουμπέτο-Μαρμαράς-Καραβαλονήσι-Μεγαλονήσι-Γιαλεσίνο-Οξεία-Χόνδρος-Πλάτη-Νίμος) integriert und zugleich als Europäisches Vogelschutzgebiet[5] bzw. als IBA („Important Bird Area“)-Gebiet GR 169 Nisos Symi kai gitonikes Nisides (Νήσος Σύμη και γειτονικές νησίδες)[6] eingestuft.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Mediterranean Sea, Greece and Turkey–Nisos Rodhos to Taşlık Burnu, 1:300.000 (Karte). Hydrographic Office, 1997.[1]@1@2Vorlage:Toter Link/www.diego.monero.name (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  2. Bevölkerungsentwicklung von Nimos 1947–1991, Griechisches Statistisches Amt ELSTAT, Digitale Bibliothek (griechisch)
  3. Einwohnerangabe 2001, Nationaler Statistischer Dienst Griechenlands (ΕΣΥΕ), S. 78, griechisch (.pdf, 1.009 kB)
  4. Ergebnisse der Volkszählung 2011, Griechisches Statistisches Amt (ΕΛ.ΣΤΑΤ) (Memento vom 27. Juni 2015 im Internet Archive) (Excel-Dokument, 2,6 MB)
  5. SPA GR 4210025, Europäische Umweltagentur, englisch [2]@1@2Vorlage:Toter Link/eunis.eea.europa.eu (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  6. IBA GR 169, griechisch [3]