Norbert Pielsticker

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Norbert Pielsticker (* 1952 in Brilon) ist ein freischaffender deutscher Bildhauer.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Studium von 1973 bis 1980 an der Gesamthochschule Essen, Folkwang, Fachrichtung Kunst und Design sowie Bildhauerei bei den Professoren Max Kratz und Karl Bonner Abschluss als Diplom-Designer. Seitdem freischaffender Bildhauer und Designer. Lehrauftrag von 1980 bis 1986 an der Fachhochschule Dortmund im Fachbereich Design. Seit 1987 Tätigkeit in der Erwachsenenbildung und seit 2001 Lehrer am Berufskolleg Essen für Bühnenmaler und Bühnenplastiker. Lebt heute in Mülheim an der Ruhr.

Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Er nennt seine mumienähnlichen Skulpturen „Menschenzeichen.“ Diese beschäftigen sich mit den Wandlungen des Lebensprozesses. Außerdem beschäftigt er sich mit der Herstellung von Bildern, die durch Oxidation auf der Leinwand entstehen. Dabei geht es um Transformationen, die nur bedingt steuerbar sind.

Ausstellungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen in Museen und Galerien, öffentlichen und privaten Einrichtungen. Seine Arbeiten sind in öffentlichem und privatem Besitz. Im Skulpturengarten auf dem Kettwiger Markt stehen zwei „Menschenzeichen“-Figuren von Pielsticker.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Birgit Gropp: Künstlerbiographien. In: Kunst im Sauerland. Beiträge zur Kulturgeschichte Südwestfalens. Schmallenberg-Holthausen, 2009 ISBN 978-3-941100-72-5 S. 207
  • Der Mongole wartet, Zeitschrift für Literatur und Kunst. Nr. 9, 2000, ZENON Verlag, ISBN 3-925790-48-9, S. 377–399
  • Der Mongole wartet, Zeitschrift für Literatur und Kunst. Nr. 13, 2003, ZENON Verlag, ISBN 3-925790-53-5, S. 294–311
  • Der Mongole wartet, Zeitschrift für Literatur und Kunst. Nr. 15, 2005, ZENON Verlag, ISBN 3-925790-59-4, S. 472–489