Numburg

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Numburg
Reste der Numburg am Schloßberg.jpg
Alternativname(n): Walpenburg, Petersberg
Entstehungszeit: 1116
Burgentyp: Höhenburg, Spornlage
Erhaltungszustand: Burgstall, geringe Turmreste
Ort: Badra
Geographische Lage 51° 25′ 15″ N, 10° 58′ 34″ OKoordinaten: 51° 25′ 15″ N, 10° 58′ 34″ O
Höhe: 250 m ü. NN
Numburg (Thüringen)
Numburg

Numburg ist eine abgegangene Spornburg auf 250 m ü. NN etwa zwei Kilometer nördlich von Badra auf dem Schlossberg am Kyffhäuser in unmittelbarer Nähe zur Talsperre Kelbra.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nördlich von Badra, einem Ort am Westrand des Kyffhäusers, befindet sich die Badraer Schweiz, ein Natur- und Landschaftsschutzgebiet mit zahlreichen kleinen Kuppen und Anhöhen. Im nordöstlichen Bereich ragt ein spornartiger Teil – der Schloßberg nach Nordwesten in Richtung des heute mit einem Stausee gefluteten Vorland auf. Die Ruine einer hier ebenfalls mittelalterlichen Peter- und Paul-Kapelle befinden sich im Burggelände. Am Ufer des Stausees befindet sich das Gut Numburgk, es ging aus einem Klostergut hervor. In der Nähe befindet sich auch die Numburghöhle, sie ist die größte bekannte Höhle im Kyffhäusergebirge, jetzt aber unzugänglich, weil dauerhaft geflutet.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Numburg hatte neben ihrer Schutzfunktion für einige Siedlungen im Nahbereich auch die Kontrolle einer hier aus der Goldenen Aue nach Süden führenden Altstraße zu leisten. Im Jahr 1116 wurde die Numburg erstmals erwähnt. Der Bergfried hatte eine Fläche von fünf mal fünf Meter.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Michael Köhler: «Numburg» - Thüringer Burgen und befestigte vor- und frühgeschichtliche Wohnplätze. Jenzig-Verlag, Jena 2001, ISBN 3-910141-43-9, S. 192.
  • Thomas Bienert: «Numburg» - Mittelalterliche Burgen in Thüringen. Wartberg Verlag, Gudensberg-Gleichen 2000, ISBN 3-86134-631-1, S. 144.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]