Nutzdaten

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Als Nutzdaten (Englisch payload) bezeichnet man in der Kommunikationstechnik diejenigen während einer Kommunikation zwischen zwei Partnern transportierten Daten eines Datenpakets, die keine Steuer- oder Protokollinformationen enthalten. Nutzdaten sind unter anderem Sprache, Text, Zeichen, Bilder und Töne.

Bei verschachtelten Protokollen (Protokollstapel) hängt die Bezeichnung Nutzdaten vom betrachteten Protokoll ab: die Nutzdaten werden zur Durchführung des Protokolls um die protokollspezifisch notwendigen Headerinformationen erweitert. Die erhaltenen Daten werden an die darunterliegende Protokollschicht übergeben – und stellen aus Sicht dieses Protokolls wiederum Nutzdaten dar.

Das Nutzdatenfeld folgt im Allgemeinen dem Kopf (Header). Je nach Netzwerkprotokoll kann ein Nachspann (Trailer) folgen.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Andreas Kuntz:Dienstbasierte Kommunikation über unzuverlässige drahtlose Verbindungen für selbstorganisierende Sensor-Aktor-Netze. KIT Scientific Publishing, Karlsruhe 2011, ISBN 978-3-86644-698-4.
  • André Willms:C-Programmierung lernen. Anfangen - Anwenden - Verstehen, Addison-Wesley, Boston 1998, ISBN 978-3-8273-1405-5.
  • Christian Baun:Computernetze kompakt. 3. Auflage, Springer Verlag, Berlin / Heidelberg 2015, ISBN 978-3-662-46931-6.
  • Manfred Lipp: VPN - virtuelle private Netzwerke. Addison-Wesley Verlag, München 2006, ISBN 3-8273-2252-9.
  • Andreas Kanbach: SIP – Die Technik. Grundlagen und Realisierung der Internet-Technik, Friedrich Vieweg & Sohn Verlag, Wiesbaden 2005, ISBN 3-8348-0052-X.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]