OFFIS – Institut für Informatik

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Koordinaten: 53° 8′ 55,9″ N, 8° 12′ 0,4″ O

Logo:OFFIS - Institut für Informatik
OFFIS – Institut für Informatik
OFFIS – Institut für Informatik
OFFIS Hauptgebäude
Kategorie: An-Institut
Träger: OFFIS e.V.
Rechtsform des Trägers: Eingetragener Verein
Standort der Einrichtung: Oldenburg
Art der Forschung: Angewandte Forschung
Fächer: Naturwissenschaften
Fachgebiete: Informatik, Wirtschaftsinformatik, Elektrotechnik
Grundfinanzierung: Land (100 %)
Leitung: Wolfgang Nebel, Susanne Boll-Westermann, Axel Hahn, Andreas Hein, Sebastian Lehnhoff und Holger Peinemann (Geschäftsführer)
Mitarbeiter: 262[1]
Anmerkung: Drittmittelquote von 79 %
Homepage: www.offis.de

Das OFFIS – Institut für Informatik ist ein in der Stadt Oldenburg ansässiges An-Institut der Universität Oldenburg. Am OFFIS werden neue Formen der computergestützten Informationsverarbeitung in Hard- und Softwaresystemen erforscht und Forschungsergebnisse in anwendungsnahe Entwicklungen umgesetzt. Das Institut wurde am 6. Juli 1991 vom Land Niedersachsen, der Universität Oldenburg und Professoren des Departments für Informatik der Universität gegründet[2]. Es beschäftigte im Jahr 2017 262[1] vornehmlich wissenschaftliche Mitarbeiter und hatte eine Drittmittelquote von 79 %[1]. Die thematischen Schwerpunkte des OFFIS liegen in den Bereichen Energie, Gesundheit, Produktion und Verkehr.

Struktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Institut ist ein eingetragener Verein und verfügt über satzungsmäßige Organe wie die Mitgliederversammlung, den Vorstand und den Verwaltungsrat und weitere Organisationseinheiten, die OFFIS strukturell bestimmen wie seine drei anwendungsorientierten Forschungs- und Entwicklungsbereiche und seine Technologiecluster.

Forschungs- und Entwicklungsbereiche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Energie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Bereich Energie entwickelt IKT-basierte Konzepte und prototypische Systeme für die Energiewirtschaft und Energieeffizienz. Er gliedert sich in die Gruppen:

  • Systemanalyse und verteilte Optimierung
  • Architekturentwicklung und Interoperabilität
  • Smart Ressource Integration
  • Simulation und Automatisierung komplexer Energiesysteme

Gesundheit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Bereich Gesundheit entwickelt IKT-basierte Konzepte und prototypische Systeme für das Gesundheitswesen und die Medizin. Er gliedert sich in die Gruppen:

  • Interaktive Systeme
  • Methoden und Werkzeuge der Versorgungsforschung
  • Datenmanagement und Datenanalyse
  • Automatisierungs- und Integrationstechnik

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Bereich Verkehr entwickelt IKT-basierte Konzepte und prototypische Systeme für die Industrie im Transportsektor. Er gliedert sich in die Gruppen:

  • Kooperierende Mobile Systeme
  • Human Centered Design
  • Safety & Security Oriented Design Methods & Processes
  • Safety & Security Oriented Analysis
  • Hardware- / Software-Entwurfsmethodik
  • Analyse nanometrischer integrierter Schaltungen

Competence Cluster[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die OFFIS-Competence Cluster bündeln die Technologie- und Prozesskompetenzen in ausgewählten Themenfeldern:

  • Architecture Frameworks (AF)
  • Cyber Resilient Architectures and Security (CRAS)
  • Deep Learning (DL)
  • Embedded System Design (ESD)
  • Human Machine Cooperation (HMC)
  • Multi-Scale Multi-Rate Simulation (MS²)
  • Safety Relevant Cyber Physical Systems (SRCPS)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fußnoten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Jahresbericht 2017
  2. Gründung des OFFIS. Abgerufen am 6. Januar 2013.