Obrenovac

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Обреновац
Obrenovac
Wappen von Obrenovac
Obrenovac (Serbien)
Paris plan pointer b jms.svg
Basisdaten
Staat: Serbien
Okrug: Belgrad
Opština: Obrenovac
Koordinaten: 44° 39′ N, 20° 12′ OKoordinaten: 44° 39′ 20″ N, 20° 11′ 59″ O
Fläche: 411 km²
Einwohner: 23.600 (2002)
Bevölkerungsdichte: 57 Einwohner je km²
Telefonvorwahl: (+381) +381 11
Postleitzahl: 11 500
Kfz-Kennzeichen: BG
Struktur und Verwaltung (Stand: 2012–2016)
Bürgermeister: Miroslav Čučković (DS)
Webpräsenz:

Obrenovac (serbisch-kyrillisch Обреновац; deutsch Obrenowatz) ist eine Stadt in der Metropolregion von Belgrad, Serbien. Sie ist Verwaltungssitz der Opština Obrenovac.

Die Stadt liegt circa 30 Kilometer südwestlich in der Nähe der Flüsse Save und Kolubara. Laut Zensus von 2002 hat die Stadt 23.600 und die Gemeinde 70.975 Einwohner. Neben der Stadt Opština folgende Dörfern:

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Besiedlung der Region Obrenovac begann schon in vorchristlicher Zeit. Im 9. Jahrhundert siedelten hier Slawen. Während der osmanischen Herrschaft über den Balkan hieß der Ort Palež. In der Zeit der österreich-ungarischen Besetzung erhielt die Stadt den Namen Zweibrücken. Nach dem erfolgreichen Zweiten Serbischen Aufstand gegen die osmanische Besatzung wurde der Ort 1859 nach dem serbischen Fürstenhaus Obrenović benannt.

Bei der Hochwasserkatastrophe infolge des Balkantiefs Yvette im Jahr 2014 war Obrenovac eine der am stärksten betroffenen Städte.[1] Obrenovac musste vorübergehend komplett evakuiert werden.[2]

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Kolubara-Becken südlich von Obrenovac befinden sich umfangreiche Braunkohlevorkommen, die im Tagebau gefördert werden. Ausgehend davon prägen die beiden, am Westrand der Stadt befindlichen größten serbischen Kohlekraftwerke „Nikola Tesla“ A und B das Wirtschaftsleben der Stadt.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Obrenovac – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Und plötzlich kam das Wasser Zeit online, 17. Mai 2014, abgerufen am 17. Mai 2014.
  2. Zweite Evakuierungsphase gestartet ORF-online vom 21. Mai 2014.