Oesterweg

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Oesterweg
Stadt Versmold
Koordinaten: 52° 2′ 5″ N, 8° 11′ 46″ O
Höhe: 69 m
Fläche: 14,69 km²
Einwohner: 2284 (31. Dez. 2017)
Bevölkerungsdichte: 155 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1973
Postleitzahl: 33775
Vorwahl: 05423
Karte
Lage von Oesterweg in Versmold

Audio-Datei / Hörbeispiel Oesterweg?/i ist ein Stadtteil im Osten von Versmold im Nordwesten des Kreises Gütersloh, Nordrhein-Westfalen und liegt im Städtedreieck Bielefeld – Münster – Osnabrück.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Oesterweg ist eine der ältesten Siedlungen in hiesigen Raum, der Ort wird 1180 als Hostrowiden erstmals urkundlich erwähnt und bis ins 19. Jahrhundert Osterwede genannt.

Die ehemalig eigenständige Gemeinde Oesterweg wurde am 1. Januar 1973 im Zuge des Bielefeld Gesetzes in die Stadt Versmold eingegliedert.[1]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachfolgend dargestellt ist die Einwohnerentwicklung von Oesterweg in der Zeit als selbständige Gemeinde im Kreis Halle (Westf.).[2] In der Tabelle werden auch die Einwohnerzahlen von 1970 (Volkszählungsergebnis)[1] und 1972[3] sowie des Ortsteils Oesterweg 2006 angegeben.

Bevölkerungsentwicklung in Oesterweg
zwischen 1817 und 1965
ev. Kirche in Oesterweg
Jahr Einwohner
1817 1166
1900 1232
1939 1164
1946 1689
1961 1532
1965 1612
1970 1739
1972 2036
2006 2198
2017 2284

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Antonius-Glocke. Eine 1519 von den umliegenden Bauern zum Schutz ihrer Felder gestiftete und auf einem Holzturm angebrachte Bittglocke. Sie wird bis heute von den sog. „Glockenbauern“ unterhalten.
    Die Glocke trägt die Inschrift „M CCCCC XIX St. Anna Antoni Georgi ora pro nobis“ („Im Jahre des Herrn 1519 um des Antoniusfeuers im Feldbau willen bitte für uns“)[4].
  • Hardieks Mühle. Die alte Wassermühle ist ein Denkmal in Oesterweg[5].

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 322.
  2. Landkreis Halle (Westf.) 1816–1966, 150 Jahre Landkreis Halle (Westf.), S. 132
  3. Martin Bünermann, Heinz Köstering: Die Gemeinden und Kreise nach der kommunalen Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1975, ISBN 3-555-30092-X, S. 101.
  4. Heimatverein Oesterweg: Antonius Glocke. Abgerufen am 6. März 2019.
  5. Hans-Reinert-Stiftung: Hardieks Mühle. Abgerufen am 6. März 2019.