Okina-Chabo

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Okina-Chabo ist eine japanische Zwerghuhnrasse.

Die Chabos (übersetzt: „kleine Groteske“)[1] sind uralte japanische Zwerghühner und gehören zu den sogenannten „Urzwergen“, also den echten Zwergrassen, die es schon immer nur in kleiner Form gab, im Gegensatz zu später verzwergten, also durch Zucht verkleinerten Rassen, wie z. B. den Zwergseidenhühnern. Das männliche Tier wird Hahn und das weibliche Tier Henne genannt.

Okina-Chabos sind eine bärtige Form der Chabos, die keine Kehllappen besitzen („Okina“ bedeutet „Alter Mann mit weißem Bart“[2]). Die bärtigen Chabos sind in den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts in Japan als jüngste Variante der japanischen Chabos entstanden. Sie sind seit 1996 in Deutschland als Rasse anerkannt. Früher wurden Okinas wie heute die Seramas auf besondere Kleinheit gezüchtet, heute liegt das Gewicht bei den Hähnen bei ca. 600 Gramm, bei der Henne bis 500 Gramm. Der einzige anerkannte Farbschlag ist weiß, wobei in Japan auch noch andere Farbschläge existieren sollen. Okina-Chabos sind sowohl in Europa als auch im Ursprungsland Japan relativ selten.

In Deutschland wird die Rasse durch den Club der Chabozüchter von 1925 e. V. betreut.

Literatur[Bearbeiten]

  •  Rüdiger Wandelt, Josef Wolters: Handbuch der Zwerghühner. die Zwerghuhnrassen der Welt. Verlag Wolters, Bottrop 1998, ISBN 3-9801504-8-8, Okina-Chabo, S. 380–382.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Unsere seidenfiedrigen Chabos. In: http://www.hopfenlandalpakas.de. Hopfenland - Zuchtstätte für Alpakas und Rassegeflügel, abgerufen am 18. März 2015.
  2. Unsere Okina-Chabos. In: http://www.hopfenlandalpakas.de. Hopfenland - Zuchtstätte für Alpakas und Rassegeflügel, abgerufen am 18. März 2015.