Okoubaka aubrevillei

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Okoubaka)
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst.
Okoubaka aubrevillei
Rindenstücke von Okoubaka aubrevillei

Rindenstücke von Okoubaka aubrevillei

Systematik
Eudikotyledonen
Kerneudikotyledonen
Ordnung: Sandelholzartige (Santalales)
Familie: Sandelholzgewächse (Santalaceae)
Gattung: Okoubaka
Art: Okoubaka aubrevillei
Wissenschaftlicher Name
Okoubaka aubrevillei
Pellegr. & Normand

Der tropische Urwaldbaum Okoubaka aubrevillei, auch Okoubakabaum (englisch: Okoubaka tree) und als Droge kurz Okoubaka genannt, ist ein westafrikanischer Baum (vor allem in Ghana und an der Elfenbeinküste verbreitet) und gehört zur Familie der Sandelholzgewächse, wird aber auch zuweilen zu den verwandten Olacaceae oder früher in eine kleine Familie namens Octoknemaceae gestellt.

Vorkommen und Pflanzenbeschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der bis zu 30 Meter hohe Okoubaka ist ein Baum mit buschiger Krone und herabhängenden Ästen. Er wächst ausschließlich in geschlossenen Waldbeständen. Es ist ein Hemiparasit. Der Blütenbereich weist bis zu 15 Zentimeter lange Stacheln auf. Die Früchte sind gelb und hart.

Wichtige Inhaltsstoffe und Wirkung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Innenansicht von zerkleinerter Borke von Okoubaka aubrevillei

Die wichtigen Inhaltsstoffe von Okoubaka aubrevillei stammen von der Rinde. Die Stammrinde kann als Gerbstoffdroge bezeichnet werden und beinhaltet neben den Gerbstoffen noch Catechine, Gallussäuren, Protocatechussäure, Phenolcarbonsäuren, Sterine und Aminosäuren. Eine Urtinktur der Rinde weist einen adstringierenden und holzigen Geschmack auf. Bei Untersuchungen der Inhaltsstoffe und der Pharmakologie wurde eine leichte antibiotische sowie eine starke die Phagozytose steigernde Wirkung festgestellt.

Volksmedizin[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einheimische in Westafrika benutzen die pulverisierte Rinde des Okoubakabaumes als Medizin (teelöffelweise oral genommen) zur Vorbeugung jeglicher Art von Vergiftung und bei schweren Formen der Syphilis.

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]


Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]