Oltcit

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Oltcit Special

Oltcit war eine rumänische Automarke. Die als Oltcit angebotenen Kleinwagen wurden von 1981 bis 1995 nacheinander von zwei verschiedenen Herstellern am gleichen Standort produziert.

Der Name setzt sich aus dem des Flusses Olt und dem des Gesellschafters Citroën zusammen. Das Markenemblem ist eine von einem Kreis eingefasste einfache Schrägverzahnung, die an das Emblem von Citroën angelehnt ist.

Oltcit S.A.[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Unternehmen Oltcit S.A. war ein 1976 gegründetes Joint Venture des rumänischen Staats mit Citroën. Es stellte ab 1981 das Modell Oltcit her. Während in Rumänien und Osteuropa der Markenname Oltcit verwendet wurde, wurden die von 1984 bis 1988 nach Westeuropa exportierten Fahrzeuge als Citroën Axel verkauft. Anders als der Axel wurde der Oltcit auch mit einem kleineren Zweizylindermotor verkauft. Da die Produktion weit hinter den Planungen zurückblieb, ist der Großteil der Produktion in diesem Zeitraum exportiert worden. Da Citroën die Zusammenarbeit 1988 einstellte, wurden die ab diesem Zeitpunkt produzierten Einheiten als Oltcit vertrieben.

Automobile Craiova[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 1991 wurde Oltcit S.A. in Automobile Craiova umbenennt. Neben der zweitürigen Limousine wurde ab 1993 auch ein Pick-Up angeboten.

Der Wechsel zum Markennamen Oltena erfolgte zwischen 1989[1][2], 1991[3] und 1994[4][5].

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Luminita Gatejel: A Socialist–Capitalist joint venture: Citroën in Romania during the 1980s. In: The Journal of Transport History. Band 38, Nr. 1, 2017, S. 70–87 (sagepub.com).
  • Marián Šuman-Hreblay: Automobile Manufacturers Worldwide Registry. McFarland & Company, Inc., Publishers, London 2000, ISBN 0-7864-0972-X. (englisch)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Oltcit – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Harald H. Linz, Halwart Schrader: Die Internationale Automobil-Enzyklopädie. United Soft Media Verlag, München 2008, ISBN 978-3-8032-9876-8, Kapitel Oltcit.
  2. George Nicholas Georgano (Hrsg.): The Beaulieu Encyclopedia of the Automobile. Volume 2: G–O. Fitzroy Dearborn Publishers, Chicago 2001, ISBN 1-57958-293-1, S. 1144 (englisch).
  3. Istvan Egresi: Foreign Direct Investment in a Recent Entrant to the EU: The Case of the Automotive Industry in Romania. In: Eurasian Geography and Economics. Band 48, Nr. 6, 2007, S. 748–764, doi:10.2747/1539-7216.48.6.748.
  4. Marián Šuman-Hreblay: Automobile Manufacturers Worldwide Registry. McFarland & Company, London 2000, ISBN 978-0-7864-0972-3, S. 215 (englisch).
  5. Dan Marius Voicilas: The Transition of the “Traditional” Romanian Brands. In: International Journal of Sustainable Economies Management. Band 1, Nr. 2, 2012, ISSN 2160-9659, S. 51–60, doi:10.4018/ijsem.2012040106 (bsb-muenchen.de).