Open Clip Art Library

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Clipart-Beispiele der Open Clip Art Library

Die Open Clip Art Library (kurz Openclipart) war eine freie Clipart-Bibliothek. Jeder konnte dort eigene Cliparts beisteuern oder die vorhandenen durchsuchen, herunterladen und verwenden. Alle Werke waren als gemeinfrei lizenziert (Public Domain) und durften so nach Belieben eingesetzt und verändert werden.

Das genutzte Dateiformat war das vom W3C standardisierte Scalable-Vector-Graphics-Format (SVG).

Das Projekt wurde Anfang 2004 von den Inkscape-Entwicklern Jon Phillips und Bryce Harrington gestartet, um Flaggen-Icons für die Software zu sammeln. Es folgte damit dem Vorbild eines früheren ähnlichen Unterfangens für das Mutterprojekt Sodipodi. Es entwickelte sich sehr gut und die Zielsetzung wurde ausgeweitet. Die „Open Clip Art Library 2.0“ verwendete das für das Projekt geschaffene Aiki Framework anstatt der bis dahin eingesetzten Software ccHost.

In den folgenden Jahren entwickelte sich Openclipart weiter und wurde in verschiedenen Vektorgrafikprogrammen (u. a. Inkpad, Inkscape) eingebunden.

Im April 2019 wurde die Internetseite angeblich Opfer einer DDoS-Attacke, in deren Folge das Angebot seitdem offline ist.[1]

Seit der Attacke ist die einzige Anlaufstelle der Twitteraccount, der auf der Website verlinkt wird.

Ziele des Projekts[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Einen Sammelpunkt gemeinfreier Cliparts für Open-Source-Anwendungen bereitstellen
  • Standards für den gemeinsamen, lokalen Zugriff verschiedener Anwendungen entwickeln
  • Entwicklung eines universellen Metadaten-Schemas für Cliparts
  • Zum Einsatz von offenen Grafikformaten wie SVG und PNG ermuntern
  • Interoperabilität verschiedener Anwendungen erhöhen (durch Verwendung standardisierter Formate)
  • Konvertierer für verschiedene Formate entwickeln und zur Verfügung stellen

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Openclipart – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Twitter-Meldung des Projektes über die DDoS-Attacke vom 3. Mai 2019, englisch