Opopanax hispidus

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Opopanax hispidus
Opopanax hispidus, Illustration

Opopanax hispidus, Illustration

Systematik
Asteriden
Euasteriden II
Ordnung: Doldenblütlerartige (Apiales)
Familie: Doldenblütler (Apiaceae)
Gattung: Opopanax
Art: Opopanax hispidus
Wissenschaftlicher Name
Opopanax hispidus
(Friv.) Griseb.

Opopanax hispidus ist eine Pflanzenart aus der Gattung Opopanax und aus der Familie der Doldenblütler (Apiaceae).

Merkmale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Opopanax hispidus ist ein ausdauernder Schaft-Hemikryptophyt, der Wuchshöhen von 1 bis 3 Meter erreicht. Die Grundblätter sind zweifach gefiedert. Die Abschnitte sind 20 bis 130 Millimeter groß, breit elliptisch und einfach bis dreischnittig. Die Dolden sind 5- bis 15-strahlig. Die 2 bis 5 Hüll- und Hüllchenblätter sind lineal. Die Spaltfrüchte sind 7 bis 12 Millimeter groß, elliptisch und haben einen 2 bis 3 Millimeter breiten, dünnen Rand.

Die Blütezeit reicht von Mai bis Juli.

Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 22.[1]

Vorkommen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Opopanax hispidus kommt im östlichen Mittelmeerraum auf Äckern, Brachland und Ruderalstellen in Höhenlagen von 0 bis 450 Meter vor. Das Verbreitungsgebiet erstreckt sich von Südosteuropa bis zum Iran.[2]

Synonyme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Synonyme der auch Breitblättriges Steckenkraut[3] genannten Pflanze, deren vor allem aus der Wurzel gewonnenes bitterschmeckendes[4] Gummiharz auch Opoponax genannt wird, sind Ferula hispida Friv., Ferula opoponax Spreng., Malabaila orientalis Benth. & Hook.f., Opopanax chironium Guss., Opopanax orientalis Boiss., Opopanax siculum Huet ex Nym., Opopanax syriacum Boiss., Pastinaca hispida Fenzl, Pastinaca involucrata Stokes, Pastinaca opopanax L., Peucedanum opopanax (L.) M.Hiroe und Peucedanum syriacum (Boiss.) M.Hiroe.[5]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ralf Jahn, Peter Schönfelder: Exkursionsflora für Kreta. Mit Beiträgen von Alfred Mayer und Martin Scheuerer. Eugen Ulmer, Stuttgart (Hohenheim) 1995, ISBN 3-8001-3478-0, S. 217.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Opopanax hispidus bei Tropicos.org. In: IPCN Chromosome Reports. Missouri Botanical Garden, St. Louis.
  2. Datenblatt Opopanax hispidus bei POWO = Plants of the World Online von Board of Trustees of the Royal Botanic Gardens, Kew: Kew Science.
  3. Hans Zotter: Antike Medizin. Die medizinische Sammelhandschrift Cod. Vindobonensis 93 in lateinischer und deutscher Sprache. Akademische Druck- u. Verlagsanstalt, Graz 1980 (= Interpretationes ad codices. Band 2); 2., verbesserte Auflage ebenda 1986, ISBN 3-201-01310-2, S. 352 f. mit Anm. 432 (zur Pflanze Panatia; griechisch πάνακες „Allheilmittel“).
  4. Wilhelm Hassenstein, Hermann Virl: Das Feuerwerkbuch von 1420. 600 Jahre deutsche Pulverwaffen und Büchsenmeisterei. Neudruck des Erstdruckes aus dem Jahr 1529 mit Übertragung ins Hochdeutsche und Erläuterungen von Wilhelm Hassenstein. Verlag der Deutschen Technik, München 1941, S. 110 (Oppopanacum, oppopanax).
  5. www.mittelmeerflora.de.