Albert Thellung

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Albert Thellung 1914

Albert Thellung (* 12. Mai 1881 in Enge bei Zürich; † 26. Juni 1928 in Zürich) war ein Schweizer Botaniker. Sein offizielles botanisches Autorenkürzel lautet „Thell.

Leben und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Er war Assistent, später Professor in Zürich in den Jahren 1906 bis 1928.[1] Er war Mitarbeiter an der 3. und 4. Auflage der „Flora der Schweiz“ von Hans Schinz und Robert Keller, 1909 bis 1914 bzw. 1923.

Ehrungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der österreichische Botaniker Otto Stapf hat die Pflanzengattung Thellungia aus der Familie der Süßgräser (Poaceae) nach ihm benannt. Auch die Gattung Thellungiella O.E.Schulz aus der Familie der Kreuzblütler (Brassicaceae) ist nach ihm benannt.[1]

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Gattung Lepidium (L.) R. Br.: Eine monographische Studie. 1906.
  • Die Entstehung der Kulturpflanzen. 1930.
  • Flora der Schweiz - Exkursionsflora. 1923.
  • Flora der Schweiz - Kritische Flora. 1914.
  • Mitarbeit bei Gustav Hegi: Illustrierte Flora von Mitteleuropa, 1913–1926[2]
  • La flore adventice de Montpellier. 1912.
  • Mit Otto Nägeli: Die Flora des Kantons Zürich ... Band 1, 1905[2]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Lotte Burkhardt: Verzeichnis eponymischer Pflanzennamen – Erweiterte Edition. Teil I und II. Botanic Garden and Botanical Museum Berlin, Freie Universität Berlin, Berlin 2018, ISBN 978-3-946292-26-5 doi:10.3372/epolist2018.
  2. a b Walter Erhardt u. a.: Der große Zander. Enzyklopädie der Pflanzennamen. Band 2, Seite 2063. Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart 2008. ISBN 978-3-8001-5406-7

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]