Organizational Citizenship Behaviour

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Organizational Citizenship Behaviour (OCB) ist ein freiwilliges Verhalten am Arbeitsplatz, das sich positiv auf die Funktionsfähigkeit der Organisation auswirkt und im Rahmen des formalen Anreizsystems nicht explizit berücksichtigt wird.[1] Der Begriff wird in der Arbeits- und Organisationspsychologie verwendet. Er wurde 1988 von Dennis W. Organ in den Fachdiskurs eingebracht.[1]

Die Beurteilung erfolgt über die Faktoren:[1]

  • Altruismus - Hilfeleistungen für andere Organisationsmitglieder
  • Gewissenhaftigkeit bei der Erfüllung der eigenen Aufgaben.
  • „arbeitsrelevante“ Höflichkeit - Abstimmung mit Kollegen, bevor Maßnahmen ergriffen werden.
  • „Sportsmanship“ - der gelassene Umgang mit dem „üblichen Ärger“
  • Bürgertugenden - Teilnahme am öffentlichen Leben

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Dennis W. Organ, Organizational citizenship behavior: the good soldier syndrome; 1988

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c F. W. Nerdinger, Organizational Citizenship Behaivor (OCB); auf DORSCH, Lexikon der Psychologie; abgerufen am 18. Mai 2017.