Oronoshima

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Oronoshima
Luftbild, 1981
Luftbild, 1981
Gewässer Japanisches Meer
Geographische Lage 33° 52′ 5″ N, 130° 2′ 9″ OKoordinaten: 33° 52′ 5″ N, 130° 2′ 9″ O
Oronoshima (Präfektur Fukuoka)
Oronoshima
Länge 1,59 km
Breite 708 m
Fläche 43 ha
Höchste Erhebung 109,3 m
Einwohner 206 (Januar 2012[1])
479 Einw./km²

Oronoshima (jap. 小呂島) ist eine Insel im Japanischen Meer, die zur japanischen Gemeinde Fukuoka gehört.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Oronoshima liegt im Meeresgebiet Genkai-nada im Japanischen Meer zwischen der 24 km entfernten Insel Iki im Westen und der 34 km entfernten Insel Ōshima im Osten. Sie liegt zudem 27 km nordwestlich der Itoshima-Halbinsel des japanischen Festlandes. Dennoch gehört sie administrativ nicht zur näherliegenden Gemeinde Itoshima, sondern zur östlich gelegenen Nachbarstadt Fukuoka.

Die Insel hat eine Fläche von 0,43 km² und ist 1590 m lang, sowie 708 m breit.[2] Oronoshima ist vergleichsweise flach, steigt aber an der Küste außer im Norden und Süden vergleichsweise steil an. Die höchste Erhebung ist ein 109,3 m unbenannter, sanft ansteigender Hügel. Nördlich davon liegt der 109 m hohe Mukōyama (向山).[3]

Auf der Insel lebten im Januar 2012 206 Menschen in 67 Haushalten,[1] die sich hauptsächlich ganz im Süden zwischen dem Hügel und dem Hafen befinden. Nördlich des Hügels befinden sich hauptsächlich die Grund- und Mittelschule[3] und die Entsalzungsanlage.[1]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Insel war zwischen dem 10. und 13. Jahrhundert ein Wegpunkt der Handelsroute mit China. Die heutigen Einwohner gehen jedoch auf das 17. Jahrhundert zurück als das Lehen Fukuoka hier Fischerleute zur Ausdehnung ihres Herrschaftsgebietes ansiedelte. 1961 wurde die Siedlung und damit die Insel in die Stadt Fukuoka eingemeindet.[4]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c から小呂島地区簡易水道事業(海水淡水化施設). Wasserwerk Fukuoka, 16. März 2012, abgerufen am 13. Juli 2013 (japanisch).
  2. 小呂島の概要. In: 小呂島. Abgerufen am 13. Juli 2013 (japanisch).
  3. a b amtliche topografische Karte, Kokudo Chiriin
  4. 島の歴史. In: 小呂島. Abgerufen am 13. Juli 2013 (japanisch).