Ostergras

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Ostergras zur Osterzeit auszusäen ist ein europäischer, bzw. ein aus Polen stammender Brauch. Das Gras, welches nach einiger Zeit hellgrün sprießt ist eigentlich Weizen[1].

Symbolik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das wachsende Gras steht für den ankommenden Frühling, das neue Leben zu Ostern wird symbolisiert. Aus den hell bis dunklen Samen sprießt frisches grünes Gras. Grün ist ein Zeichen für die Hoffnung[2].

Anwendung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Wachstum des Weizens sollte beachtet werden und das Ostergras ca. 2-3 Wochen vor Ostern ausgesät werden. Dazu benötigt man eine flache wasserdichte Schale, meistens aus Keramik. Diese Fläche sollte großzügig mit Watte bedeckt sein, sie ersetzt die Erde. Man kann aber auch handelsübliche Blumenerde benutzen. Watte und Erde sollten sehr feucht sein, damit sich die Samenkörner mit Wasser vollsaugen können. Sie beginnen zu keimen und zu sprießen. Wärme und Feuchtigkeit (Wasser-Sprüher) sind für das Wachstum hilfreich. Ist das Gras zu nah an einem Heizkörper, kann es sehr schnell eintrocknen.

Ostergras kann auch an Hasen, Meerschweinchen, Goldhamster und Ziervögel verfüttert werden. Normales Ostergras ist immer vor der Osterzeit im Handel erhältlich, wobei die Samen mittlerweile auch das ganze Jahr über erhältlich sind.

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.puppenwiege.de/kalender/kalender/maerz_body.html
  2. http://www.bistum-passau.de/guest.phtml?action=2&ID=429&theme=1457

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]