Ostravice (Fluss)

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Ostravice
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Entstehung der Ostravice bei Staré Hamry

Entstehung der Ostravice bei Staré Hamry

DatenVorlage:Infobox Fluss/GKZ_fehlt
Lage Tschechien
Flusssystem Oder
Abfluss über Oder → Stettiner Haff
Ursprung bei Staré Hamry in den Mährisch-Schlesischen Beskiden durch Zusammenfluss von Bílá Ostravice und Černá Ostravice
49° 27′ 17″ N, 18° 28′ 3″ O49.45472222222218.4675521
Quellhöhe 521 m n.m.Vorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Mündung bei Ostrava-Hrušov am Landek in die Oder49.86916666666718.280833333333204Koordinaten: 49° 52′ 9″ N, 18° 16′ 51″ O
49° 52′ 9″ N, 18° 16′ 51″ O49.86916666666718.280833333333204
Mündungshöhe 204 m n.m.Vorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Höhenunterschied 317 m
Länge 65,1 kmVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Einzugsgebiet 826,8 km²Vorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
AbflussVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen MQ
15,5 m³/s
Durchflossene Stauseen Talsperre Šance
Großstädte Ostrava
Mittelstädte Frýdek-Místek
Kleinstädte Ostravice, Frýdlant nad Ostravicí

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Die Ostravice in Ostrava, im Hintergrund der Turm des Neuen Rathauses

Die Ostravice (deutsch: Ostrawitza) ist ein rechter Nebenfluss der Oder in Ostrava-Hrušov (Tschechien). Sie bildet die natürliche Grenze zwischen Mähren (linkes Ufer) und Schlesien (rechtes Ufer). Der Fluss wird für den Namensgeber der Stadt Ostrava gehalten. Das Einzugsgebiet beträgt 826,8 km².

Die Ostravice entsteht unterhalb des Příslop (782 m) bei Althammer in den Mährisch-Schlesischen Beskiden durch den Zusammenfluss von zwei Quellflüssen:

Kurz hinter seiner Entstehung fließt der Fluss durch den Stausee Šance, weiter in nordwestliche Richtung über Ostravice, Frýdlant nad Ostravicí und Frýdek-Místek, wo von rechts die Morávka einmündet. Hinter Paskov fließt in die Ostravice von links die Olešná und in Slezská Ostrava von rechts die Lučina, bevor die Ostrawice nach 65 km am Landek in die Oder mündet.

Bei der Gemeinde Ostravice lassen sich am Fluss entblößte Felsformationen beobachten, die beispielhaft die geologische Zusammensetzung und Schichtung der karpatischen Flysch-Zonen aufzeigen. Die Lokalität wird häufig zu Exkursionszwecken aufgesucht und steht seit 1966 als Naturdenkmal Koryto řeky Ostravice unter Naturschutz.

Zuflüsse[Bearbeiten]

  • Červík (l), Talsperre Šance
  • Velký potok (l), Talsperre Šance
  • Jamník (r), Talsperre Šance
  • Poledňana (r), Talsperre Šance
  • Řečice (r), Talsperre Šance
  • Mazák (r)
  • Bučací potok (l)
  • Sepetný (r)
  • Řasník (l)
  • Čeladenka (l)
  • Bílý potok (l)
  • Frýdlantská Ondřejnice (l)
  • Satina (r)
  • Sibudov (r)
  • Lubenec (r)
  • Bystrý potok (r)
  • Baštice (r)
  • Morávka (r), Frýdek
  • Podšajarka (r)
  • Ostravická Datyňka (r)
  • Olešná (l)
  • Lučina (r), Slezská Ostrava

Weblinks[Bearbeiten]