Otto-Wels-Straße

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Die Otto-Wels-Straße ist eine Innerortsstraße im Hamburger Stadtteil Winterhude und durchquert den Hamburger Stadtpark. Sie hieß früher Hindenburgstraße.

Verlauf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sierichsches Forsthaus an der Otto-Wels-Straße

Die Straße beginnt am südlichen Ende des Hamburger Stadtparks, an der Kreuzung der Straßen Borgweg und Südring.

Sie durchquert den Stadtpark in einem geschwungenen Verlauf und schneidet dessen Hauptachse senkrecht. Im Stadtpark liegen das Landhaus Walter, das unter Denkmalschutz stehende Sierichsche Forsthaus und das Hamburger Planetarium an der Otto-Wels-Straße. Dieser Abschnitt wurde für die Stadtparkrennen benutzt, wovon bis in 1980er-Jahre eine vertiefte Fahrbahnkante in der Kurve zum westlichen Südring zeugte.

Die Straße endet an der Kreuzung mit dem Jahnring, sie wird nach seiner Überquerung zur Hindenburgstraße.

Namensgeber[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Straße ist nach dem SPD-Politiker Otto Wels benannt, der am 23. März 1933 in der letzten freien Reichstagsrede gegen das so genannte „Ermächtigungsgesetz“ der Nationalsozialisten argumentierte und die Ablehnung durch die SPD begründete.

Die Otto-Wels-Straße war früher der südliche Teil der Hindenburgstraße und wurde am 16. September 2013 umbenannt.[1][2]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Otto-Wels-Straße (Hamburg) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Hindenburgstraße heißt jetzt Otto-Wels-Straße. (Memento vom 3. Oktober 2013 im Internet Archive) auf: ndr.de, 16. September 2013.
  2. Hindenburgstraße jetzt Otto-Wels-Straße - teilweise. In: Hamburger Wochenblatt. 18. September 2013.