Ouanaminthe

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Ouanaminthe ist eine haitianische Stadt im Département Nord-Est direkt an der Grenze zur Dominikanischen Republik. Die Einwohnerzahl liegt einschließlich der Umgebung bei etwa 100.000 Menschen, darunter allein 10.000 Flüchtlinge, die nach dem Erdbeben 2010 hierher kamen. Der Grenzfluß Dajabón River, auch Rio Massacre genannt, verläuft zwischen Ouanaminthe und Dajabón in der Dominikanischen Republik.

Das gleichnamige Arrondissement Ouanaminthe ist eines der vier im Département Nord-Est mit der Hauptstadt Fort-Liberté.

Der Grenzübergang nach Dajabón ist einer der vier wichtigsten Verbindungen in die Dominikanische Republik. Zweimal in der Woche sind die Grenzen vollständig für den Markt in Dajabón geöffnet. Besuchern bietet sich das äußerst bunte Bild eines quirligen Marktes. Angeboten werden vor allem landwirtschaftliche Produkte wie Bananen und Mangos, aber auch Fisch aller Art, sowie Gegenstände des täglichen Bedarfs. Laut Zeit kommen an jedem Tag 30 000 Marktbesucher an die Stände der 3000 Händler.

Zwei große Kirchen prägen das Stadtbild: die kahtolische Kirche: Notre Dame de l'Assomption, sowie die General Baptist Church Der Name der Stadt geht auf eine Benennung der Ureinwohner, der Tainos, zurück.

Die Dominikaner nennen die Stadt Juana Méndez, aber ebenso gebräuchlich ist die Bezeichnung auf Haitianisch-Kreole: Wanament oder Wanamèt.

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19.55-71.7333Koordinaten: 19° 33′ N, 71° 44′ W