Pülfringen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Pülfringen
Gemeinde Königheim
Wappen von Pülfringen
Koordinaten: 49° 34′ 52″ N, 9° 31′ 35″ O
Eingemeindung: 31. Dezember 1973
Postleitzahl: 97953
Vorwahl: 09340
Pülfringen (Baden-Württemberg)
Pülfringen

Lage von Pülfringen in Baden-Württemberg

Panorama von der Nordseite Pülfringens
Panorama von der Nordseite Pülfringens

Pülfringen ist ein Ortsteil der Gemeinde Königheim im Main-Tauber-Kreis in Baden-Württemberg.[1]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bereits 788 wurde Pülfringen im Lorscher Codex erstmals urkundlich erwähnt.[2] Es ist damit der älteste der heutigen Teilorte. Ab etwa 1050 unterstand es dem Ortsadel der Ritter von Bilversheim bzw. Pülfringen,[3] über die es an das Hochstift Würzburg kam. Eine bemerkenswerte Karriere für dieses Ministerialengeschlecht gelang Heinrich I. von Bilversheim durch die Wahl zum Bischof von Bamberg (1242–1257). Von 1287 bis 1597 unterstand Pülfringen den Grafen von Wertheim und fiel danach an Würzburg zurück. Im Rahmen der Säkularisation kam der Ort 1803 an das Fürstentum Leiningen und schließlich 1806 an das Großherzogtum Baden.[1] Am 31. Dezember 1973 wurde er in die Gemeinde Königheim eingegliedert.[4]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Ortsmitte befindet sich die römisch-katholische Pfarrkirche St. Kilian.

Hauptartikel: St. Kilian (Pülfringen)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Pülfringen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Gemeinde Königheim: Pülfringen auf der Website der Gemeinde Königheim. Online unter www.koenigheim.de. Abgerufen am 15. Februar 2017.
  2. Minst, Karl Josef [Übers.]: Lorscher Codex (Band 4), Urkunde 2894 2. Juni 788 - Reg. 2035. In: Heidelberger historische Bestände - digital. Universitätsbibliothek Heidelberg, S. 258, abgerufen am 14. Februar 2017.
  3. Geschichte von Pülfringen auf www.koenigheim.de.
  4. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. Kohlhammer, Stuttgart 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 469.