Panamabindung

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Bindungspatrone für die Panamabindung
Erscheinungsbild einer Panamabindung

Die Panamabindung (engl. Basketweave, Oxfordcloth) ist ein Begriff aus der Webtechnik.

Beschaffenheit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dabei handelt es sich um eine Variante der Leinwandbindung. Im Unterschied zur Leinwandbindung werden in einem Fach nicht nur einzelne, sondern zwei oder auch mehrere jeweils parallel verlaufende Kett- und Schussfäden verwebt. Das Gewebe hat ein durch die Webart entstehendes Schachbrett- oder Würfelmuster. In Otto Luegers: Lexikon der gesamten Technik heißt es zur Beschaffenheit der Panamabindung: Werden Ketten- und Schußfäden mehrfach (bündelweise) zusammengenommen (Würfelleinwand, Panamabindung), so entstehen der Foulard und die Louisine.[1]

Vorkommen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Natté ist ein Textilgewebe, das in dieser Bindung gewebt sein kann. Die Bindung kommt bei Handarbeitsstoffen und Haushaltstextilien zum Einsatz.

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Alois Kießling, Max Matthes: Textil-Fachwörterbuch. Fachverlag Schiele & Schön, Berlin 1993, ISBN 978-3-7949-0546-1, S. 282.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.zeno.org/Lueger-1904/A/Weberei+%5B1%5D