Paraverbale Kommunikation

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Als paraverbale Kommunikation wird derjenige Aspekt der Performanz bezeichnet, der die individuellen Eigenschaften der sprechenden Person zusammenfasst. Diese werden in Stimme, Intonation und Prosodie unterteilt, vgl. auch Parasprache[1]

Der paraverbale Anteil kann im Gegensatz zum verbalen und nonverbalen Anteil der Kommunikation im Wesentlichen gehört werden. Wahrgenommen werden hier u. a. Stimmlage, Resonanzraum und das Sprechverhalten wie Artikulation, Lautstärke, Sprechtempo und Sprachmelodie einschließlich Sprechpausen.[2]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Hans Jürgen Lüsebrink: Interkulturelle Kommunikation. Interaktion, Fremdwahrnehmung, Kulturtransfer. 4. Auflage. J.B. Metzler, Stuttgart 2016, ISBN 978-3-476-02572-2
  2. Kazuma Motuba, Daniel Scheible: Interkulturelle und Transkulturelle Kommunikation. Working Paper of International Society for Diversity Management e.V. No. 3, Berlin, 2007